Vor jedem Webseitenstart steht die große Grundsatzentscheidung im Raum: Welcher Webhoster soll es werden? Die Wahl sollte gut getroffen werden, da ein nachträglicher Wechsel zwar möglich, jedoch mit einiges an Aufwand verbunden ist. Dieser Artikel gibt einige hilfreiche Hinweise zur Entscheidung.

Skalierbare Tarife wählen

Um einen passenden Webhoster zu finden, ist es wichtig zu wissen, wohin man sich mit der Webseite entwickeln will. Spricht man von einem überschaubaren Blog, der keine ambitionierten Ziele hat? Oder doch eher über einen Online-Shop, bei dem Wachstum klar im Mittelpunkt steht?

Foto: pixabay

In der Regel wird Skalierbarkeit bei einem Webhosting-Tarif früher oder später Thema werden. Dann ist es gut zu wissen, dass der gewählte Webhoster innerhalb kurzer Zeit ein Wechseln auf stärkere Tarife bietet.

Was auch möglich ist, ist ein direkter Einstieg in die Welt des Cloud Hostings. Wenn dieses von einem Webhoster angeboten wird, nutzt man Tarife, die in so ziemlich jedem Bereich skaliert werden können. Das kann mit höheren Kosten verbunden sein, doch gewinnt man damit ja auch bessere Performance und damit, falls vorhanden, steigende Einnahmen.

Wichtiger als alles: Ein guter Support

Es ist schwer einzugrenzen, in wie vielen Situationen ein guter Support Gold wert sein kann. Fehlerhafte Server-Konfigurationen, Probleme bei einem Update, vielleicht eine Überlastung des bisher gebuchten Tarifs. In solchen und vielen anderen Fällen erweist sich ein schnell erreichbarer und dann auch noch kompetenter Support als wertvoll.

Ob der Support auf der Webseite nur positiv dargestellt wird oder tatsächlich gut ist, gilt es herauszufinden. Kundenstimmen auf einer Bewertungsplattform können hier helfen. Aber auch ein Anruf bei der allgemeinen Hotline (nicht nur der für Bestellungen) kann schon erste Tendenzen aufzeigen.

Zwischen Qualität und Preis

Qualität muss nicht viel kosten, doch können billige Angebote auf fehlende Qualität hindeuten. Wofür man sich entscheiden sollte, hängt von der geplanten Verwendung ab. Plant man einen Online-Shop, der Gewinne erzeugt und damit für die finanzielle Versorgung mehrerer Menschen essenziell ist, sollten auch verhältnismäßig hohe Hosting-Kosten in Ordnung sein. Hier kommen dann wieder die erwähnten skalierbaren Tarife ins Spiel. Dank ihnen können Hosting-Tarife auch ohne komplizierte Tarife mit einem Online-Shop mitwachsen.

Spricht man von einem privaten Blog oder der Webseite eines überschaubaren Vereins, sind hohe Webhosting-Kosten kaum zu rechtfertigen. Hier können auch günstigere Tarife gewählt werden. Doch bedeutet das auch hinzunehmen, dass man auf langsam reagierenden Support und vielleicht weitere Einschränkungen stößt.

Testen und Kennenlernen

Unabhängig von den genannten Faktoren gilt immer: Bevor man sich für einen Webhoster und einen passenden Tarif entscheidet, sollte man immer eventuelle Testpakete in Anspruch nehmen. Das ist vergleichbar mit einer Probefahrt eines Autos. Die Fahrt, so kurz sie auch ist, verrät einem viel über das Auto.

In dieser Testzeit kann man die Kundenumgebung kennenlernen, vielleicht dann und wann den Support kontaktieren und schauen, ob die angebotenen Leistungen tatsächlich dem entsprechen, was man benötigt. Ist dies nicht der Fall, kann risikolos zu einem anderen Anbieter gewechselt werden. Wichtig zu beachten ist, dass eine Testumgebung nicht zwingend mit der Leistung kommen muss, die man später buchen will. Hier gilt es genau zu schauen, was alles in dem Testpaket mitgegeben wird und ggf. den Kundenservice bei Fragen zu kontaktieren.

ANZEIGE:

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de
Veröffentlicht am: