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Das Handwerkszeug des Übersetzers

WIENERS+WIENERS setzt neben den Sprachkenntnissen seiner Übersetzer auf innovative Übersetzungstools

Jede Berufsgruppe hat ihr spezielles, technisches Handwerkszeug, das ihr hilft, die Arbeit effizienter zu erledigen. Die Chefsekretärin hat ihren elektronischen Organizer, der Architekt sein CAD-Programm und der Arzt sein Ultraschallgerät. Auch der Übersetzer bedient sich neben dem Wörterbuch und seinen Sprachkenntnissen technischer, computergestützter Hilfsmittel. Bei WIENERS+WIENERS, einem der führenden Sprachdienstleister in Deutschland, setzt man auf das CAT (Computer Aided Translation) – Tool SDL Trados Studio 2014. Die Übersetzungssoftware bietet dabei eine Reihe von Funktionen, die den Übersetzungsprozess nicht nur vereinfachen, sondern auch beschleunigen und eine hohe Qualität der Übersetzung gewährleisten. Trotz des Einsatzes eines modernen CAT-Tools handelt es sich aber keineswegs um maschinelle Übersetzungen, denn die eigentliche Übersetzungsarbeit wird nach wie vor von Fachübersetzern geleistet.

Hermann Wendelstadt, Geschäftsführer WIENERS+WIENERS Quelle: Offenes-Presseportal
Hermann Wendelstadt, Geschäftsführer WIENERS+WIENERS
Quelle: Offenes-Presseportal

Gedanken über das Format des übermittelten Textes muss sich der Kunde bei WIENERS+WIENERS nicht machen. Denn das eingesetzte CAT-Tool ermöglicht es den Übersetzern, Dateien sowohl in Office-, als auch in DTP- und XML-Formaten zu öffnen und zu bearbeiten, ohne das eigentlich dafür vorgesehene Programm besitzen zu müssen.

Herzstück des CAT-Tools ist das Translation Memory System. Das Tool liest den zu übersetzenden Text ein und zerlegt ihn dabei in Segmente, die in der Regel einem Satz entsprechen. Den übersetzten Satz speichert das System sowohl in der Quell- als auch in der Zielsprache ab. Bei späteren Übersetzungen sucht das Tool im Translation Memory nach übereinstimmenden Formulierungen und bietet sie als Übersetzung an. Diese Übersetzungen können vom Bearbeiter übernommen, abgelehnt oder angepasst werden. Die Verwendung der vorgeschlagenen Übersetzung beschleunigt den Übersetzungsprozess und sorgt für eine gleichbleibend gute Qualität, ein höheres Maß an Konsistenz und eine größere Genauigkeit der Übersetzung.

Darüber hinaus unterstützt die Übersetzungssoftware die Nutzung von Glossaren und verfügt über eine erweiterte Rechtschreibprüfung. Das CAT-Tool versetzt den Übersetzer zudem in die Lage, durch die Analyse der Quelldokumente unter Verwendung der bestehenden Datenbanken dem Kunden eine schnelle Einschätzung des zu erwartenden Übersetzungsaufwands zu geben.

“Damit erschöpfen sich die Vorteile des Einsatzes des CAT-Tools noch nicht. Auch wenn der Stammübersetzer des Kunden, z.B. krankheitsbedingt, ausfällt, muss der Kunde nicht auf seine Übersetzung warten, denn das angelegte Translation Memory kann an andere Übersetzer weitergegeben werden. So wird sichergestellt, dass die Übersetzung vom Kollegen in gewohnter Qualität erstellt werden kann. Da die vorgeschlagene Übersetzung nur noch auf ihre Eignung im aktuellen Kontext geprüft und gegebenenfalls angepasst werden muss, reduziert sich der Übersetzungsaufwand. Dabei kann im Übersetzungsspeicher auch gezielt nach einzelnen Begriffen gesucht werden”, zählt Hermann Wendelstadt, Geschäftsführer der WIENERS+WIENERS GmbH, weitere Vorteile auf.

Um auch während des Übermittlungsprozesses die Sicherheit und Vertraulichkeit der Texte und Dokumente zu garantieren, setzt WIENERS+WIENERS auf die Softwarelösung FTAPI. Sie bietet die Möglichkeit, auch große Dateien durch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sicher zu versenden und zu empfangen und in einem hochsicheren Datenraum zur gemeinsamen Bearbeitung abzuspeichern. Dies kann z.B. über Outlook geschehen, ohne dass der Empfänger eine Extra-Software benötigt.

“Im heutigen schnelllebigen Informationszeitalter ist der Einsatz von modernen, innovativen Technologien unabdingbar, um dem Kunden eine schnelle und umfassende Kommunikation mit seinem Dienstleister zu ermöglichen. Deshalb ist es für uns selbstverständlich, kontinuierlich für eine adäquate IT-Infrastruktur zu sorgen, die jederzeit den wachsenden und wechselnden Anforderungen der Kunden gewachsen ist”, so Hermann Wendelstadt.
Quelle: Offenes-Presseportal

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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