Seit einigen Monaten arbeiten die ersten ausländischen Freiwilligen im Rahmen des staatlichen „weltwärts“-Programmes in Deutschland. Dieses Pilotprojekt soll von einer Arbeitsgruppe begleitet werden, an der auch ehemalige „weltwärts“-Teilnehmer mitarbeiten können. Hierfür werden jetzt Kandidaten gesucht, teilt VoluNation, das Expertenportal für weltweite Freiwilligenarbeit, mit.

Arbeiten mit Kindern in Kenia Fotograf: VoluNation

Arbeiten mit Kindern in Kenia
Fotograf: VoluNation

Ende 2013 wurde „weltwärts“, das Freiwilligendienst-Projekt des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), um die so genannte Süd-Nord-Komponente ergänzt. Bis zu 150 Freiwillige aus Schwellen- und Entwicklungsländern können im Rahmen einer Pilotphase an Freiwilligenarbeit in Deutschland teilnehmen. Die ersten traten im November ihren meist 12-monatigen Dienst an. Die Pilotphase wird von der Arbeitsgruppe Süd-Nord begleitet, in der u.a. Mitarbeiter des BMZ, aufnehmender Organisationen sowie ehemalige Freiwillige mitarbeiten. Mitte Mai soll das Gremium erstmals zusammentreten und sich mehrmals im Jahr treffen.

Interessierte können sich bis zum 18. April 2014 bei der politischen Freiwilligenvertretung internationaler Freiwilligendienste (PFIF) bewerben. Voraussetzungen sind neben der Teilnahme an einem „weltwärts“-Projekt Interesse an der neuen Süd-Nord-Komponente und Spaß an Diskussionen und politischer Mitwirkung.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.freiwilligenvertretung.de.

Quelle: VoluNation

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Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de
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