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Wie gut sind die beliebtesten Online-Portale für Google optimiert?

Berlin – Wer nach einer neuen Stelle sucht, hat heutzutage unterschiedliche Möglichkeiten, an Informationen zu kommen: Empfehlungen, Headhunter, soziale und berufliche Netzwerke sowie klassische Stellenanzeigen. In den vergangenen Jahren aber hat sich ein Trend immer öfter bestätigt: die moderne Stellensuche funktioniert am besten online. Wie unter anderem Glassdoor analysierte, setzt sich dabei vor allem die mobile Suche immer stärker durch. 68% der Jobsuchenden gingen mehr als einmal wöchentlich auf ihrem Smartphone auf Stellensuche; jeder vierte Bewerber springt allerdings ab, wenn die aufgerufene Karriereseite von suchenden Unternehmen nicht mobil optimiert ist. Um jedoch überhaupt erst einmal auf solche Karriereseiten zu gelangen, nutzen zahlreiche Jobsuchende die verschiedensten Online-Stellenportale. Diese müssen also besonders gut in Sachen SEO und SEA aufgestellt sein, um bei konkreten Suchanfragen eines Users im Suchmaschinen-Ranking nicht das Nachsehen zu haben.

Quelle: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/181608/umfrage/beliebteste-online-jobboersen-in-deutschland/ // Searchmetrics
Quelle: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/181608/umfrage/beliebteste-online-jobboersen-in-deutschland/ // Searchmetrics

Searchmetrics, der weltweit führende Anbieter einer Search- und Content-Performance-Plattform, ist eines der wenigen Unternehmen am Markt, das sehr genaue Erkenntnisse und eine einzigartige Datentiefe zur Sichtbarkeit einer Website nicht nur für Desktop, sondern auch in den mobilen Suchergebnissen liefern kann. Mit der neuen Kenngröße, der „Mobile SEO Visibility” können Kunden mithilfe der Searchmetrics Suite™ diesen Wert direkt mit der Desktop Visibility von Domains vergleichen und wichtige Rückschlüsse auf ihre entsprechende Suchmaschinen-Performance ziehen.

Wie gut aber performen die bekanntesten Jobportale in den Desktop- und mobilen organischen Suchergebnissen von Google? Grundlage für die vorliegende Auswertung der SEO und Mobile Visibility bildet ein Statista-Ranking zu den beliebtesten Online-Jobbörsen in Deutschland (2014). Für jene ermittelte Searchmetrics jeweils die Desktop und die Mobile SEO Visibility und verglich die beiden Werte miteinander. Der daraus resultierende Differenzwert gibt an, um wie viel Prozent die jeweilige Domain in den organischen Suchergebnissen der mobilen Suche schlechter oder besser abschneidet.


Insgesamt zeigt sich, dass die Mehrheit der analysierten Websites auch für Mobile optimiert ist. Klarer Sieger ist kalaydo.de, die sowohl die höchste Desktop SEO Visibility (175.438 Index-Punkte) als auch die höchste Mobile SEO Visibility (182.436 Index-Punkte) aufweisen. An zweiter Stelle folgt eine der bekanntesten Jobbörsen, stepstone.de (Desktop SEO Visibility: 112.121 Index-Punkte / Mobile SEO Visibility: 114.430 Index-Punkte), vor dem Drittplatzierten, jobware.de (Desktop SEO Visibility: 18.384 Index-Punkte / Mobile SEO Visibility: 19.348 Index-Punkte).

Allerdings fallen auch drei Stellenportale mit einem sehr hohen Differenzwert zwischen Desktop und Mobile auf: FAZjob.net, Jobpilot.de und Indeed.de bilden im Vergleich der Desktop SEO Visibility / Mobile SEO Visibility die Schlusslichter. Hier scheinen die Website-Betreiber bisher wenig bis gar nicht in die mobile Optimierung ihrer Inhalte investiert zu haben. Damit verlieren sie wichtige Traffic- und Conversion-Potenziale.

„Gesucht wird immer öfter mobile. Hier hat der Traffic von mobilen Geräten den Traffic von Desktop-Geräten bei Suchanfragen längst überholt. Allerdings ist es für Website-Betreiber unerlässlich, auf mobil-optimierte Angebote zu achten, denn die angezeigten mobilen organischen Suchergebnisse sind keinesfalls identisch mit denen einer Desktop-Suche für dieselben Suchbegriffe”, erklärt Marcus Tober, Unternehmensgründer und CTO von Searchmetrics. „Unter anderem sind sowohl die Nutzerintention als auch die Bildschirmgröße bei mobilen Suchen anders, was auch die unterschiedlichen Rankings bei Suchmaschinen wie Google erklärt. Unternehmen müssen also unbedingt wissen, wie sich ihre SEO Visibility von Desktop zu Mobile unterscheidet.”

Ganz konkret können sich Unternehmen mit einem negativen Differenzwert schnell fit für die mobile Suche machen und mithilfe der Searchmetrics Suite™ die Mobile-spezifischen Potenziale und Probleme ihrer Webseiten gezielt identifizieren, und im nächsten Schritt durch eine verbesserte Content Optimization oder auch Site Structure für den Wettbewerb zu rüsten. Warum dieser „Mobile Shift” nicht zu vernachlässigen ist, erklärt übrigens Georg Matzat von der ProSiebenSat.1 Digital GmbH am Donnerstag, 12. November, in Berlin. Er ist einer von zahlreichen weiteren Speakern, die sich im Rahmen des Searchmetrics Summit Themen rund um SEO und Content-Optimierung widmen werden.

Ganz besonders seit dem Google Mobile Update vom 21. April dieses Jahres werden mobil-optimierte Websites in der organischen mobilen Suche von Google noch stärker berücksichtigt. Welche Faktoren die Platzierung speziell in den mobilen Suchergebnissen beeinflussen, wird Searchmetrics in wenigen Tagen in der neuen Studie zu den „Mobile Ranking-Faktoren 2015″ vorstellen.

Quelle: Searchmetrics

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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