Von 3D-Druck bis Smart Home – neue Techniken ermöglichen es, innovative Ideen umzusetzen, eigene Designs zu realisieren oder das Zuhause effizienter und komfortabler zu gestalten. Die Experten von reichelt elektronik haben die drei wichtigsten Trends gesammelt, die die Maker-Szene im Jahr 2018 bewegen werden.

Techniken: Drei große Trends für Maker und Elektronik-Begeisterte

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1. Smart Home: Sprachsteuerung auf dem Vormarsch

„Alexa, schalte das Licht an!“, so ähnlich könnten sich das etwa 66 Prozent der Deutschen laut reichelt-Studie für ihr Zuhause vorstellen. Der große Zuspruch überrascht, nutzen doch die wenigsten Deutschen regelmäßig den Sprachassistenten auf ihrem Mobiltelefon. Doch die leichte Bedienbarkeit und der Komfortgewinn in den eigenen vier Wänden überzeugen. Das größte Interesse besteht an einer Automatisierung von Licht, Heizung und Rollläden.

Neben dem Komfort spielt auch die Energieeffizienz eine große Rolle. Durch smarte Steuerung von Licht und Heizung können Haushalte jedes Jahr bis zu 30 Prozent an Energie sparen. In einer repräsentativen Umfrage von reichelt im Oktober 2017 gaben 65 Prozent der Befragten mit smartem Heizsystem an, durch die Umrüstung ihre Heizkosten gesenkt zu haben.

2. 3D-Druck: Neue Filamente bieten vielfältige Möglichkeiten

3D-Drucker haben in den letzten Jahren eine enorme Entwicklung zurückgelegt. Zum einen können die Maschinen immer kompliziertere Designs umsetzen oder sogar mehrfarbig drucken. Zum anderen werden die Geräte immer erschwinglicher für den privaten Nutzer und bringen so eine Revolution des dreidimensionalen Druckens ins Rollen.

Vor allem den Einsatz von Filament aus unterschiedlichen neuen Materialien sieht Produktmanager Frank Gerwarth von reichelt elektronik als einen großen Trend im neuen Jahr: „Die meisten 3D-Drucker für den heimischen Gebrauch konnten bisher nur Kunststoffe wie PLA oder ABS verarbeiten. Nun gibt es neue Filamente, die mit interessanten Materialzusammensetzungen ganz neue Möglichkeiten bieten. Zum Beispiel Filament mit Metall-, Stein-, Kork- oder Holzanteilen. Die fertigen Stücke sind vom Gefühl und Geruch her den echten Materialien zum Verwechseln ähnlich und ermöglichen so völlig neue Designs bei gedruckten Gegenständen. Natürlich muss immer darauf geachtet werden, dass der 3D-Drucker für die Verwendung des Filament-Materials geeignet ist.“

3. Entwicklerboards – die effiziente Allzweckwaffe für elektronische Projekte

Als der erste Raspberry Pi vor etwa sechs Jahren auf den Markt kam, sollte er junge Menschen dazu animieren, Programmieren zu lernen. Der Mini-PC mit den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten hat sich seither in der Maker-Szene fest etabliert und natürlich auch die Konkurrenz auf den Plan gerufen.

„Die Entwicklerboards wie Raspberry Pi, Arduino oder Banana Pi eignen sich zum Beispiel zur Verwendung als Druckserver oder Internetradio, sie können Kameraaufnahmen machen und Überwachungsbilder live aufs Smartphone übertragen oder dienen in Form eines HD-Mediaplayers als Basis für das Heimkino“, erklärt Sven Pannewitz, Produktmanager bei reichelt. „Diese Vielfältigkeit überzeugt. Wer sich einmal in die Technik eingearbeitet hat, kommt immer wieder darauf zurück und setzt neue Ideen damit um, zum Beispiel selbst gebaute Smart-Home-Systeme. Mit den verschiedenen Einsatzgebieten steigen auch die Anforderungen an die Mini-PCs und so kommen immer leistungsfähigere Modelle auf den Markt. Ein besonderes Highlight ist für uns der bevorstehende Launch des Banana Pi Zero – ein Äquivalent des Raspberry Pi Zero.“

Quelle: OneChocolate/reichelt elektronik

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Veröffentlicht von:

Despina Tagkalidou

Despina Tagkalidou ist Mitglied in der MiNa-Redaktion und schreibt über Wirtschaftsverbände, Macher im Mittelstand, Produkte + Dienstleistungen, Digitale Wirtschaft und Familienunternehmer.
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