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eBay Kleinanzeigen betrügt Nutzer: Wenn der Preis zu gut ist, um wahr zu sein

Dreilinden/Berlin – Derzeit finden sich bei eBay Kleinanzeigen 161 gefälschte Anzeigen, für deren Einstellung der kostenlose Online-Kleinanzeigenmarktplatz selbst verantwortlich ist. Bei den Produkten handelt es sich um hochwertige Markenartikel aus den Kategorien Elektronik, Spielzeug, Autos, Haus und Garten sowie Mode und Beauty, die größtenteils als neu und originalverpackt deklariert sind. Darunter finden sich beliebte Artikel wie das Samsung Galaxy S6, ein iPhone 6S, aktuelle Spielekonsolen wie die PlayStation 4 oder Nintendo 3DS XL, eine Digitalkamera der Marke Canon, ein Thermomix, eine Tasche der Marke Louis Vuitton sowie ein VW Golf 7 Variant.

Tatsächlich zu erwerben sind die genannten Produkte allerdings nicht. „Die Anzeigen sind Teil einer Aktion von eBay Kleinanzeigen, um Nutzer auf mögliche Fallstricke beim Onlinehandel aufmerksam zu machen. Ziel ist es, Nutzer für typische Betrugsmaschen zu sensibilisieren, bei denen häufig neue, originalverpackte Markenware zu unrealistischen Niedrigpreisen angeboten wird“, so Stefanie Hollatz, Head of Customer Support bei eBay Kleinanzeigen.

Mit Klick auf eine der Anzeigen wird demonstriert, dass es sich um ein ungültiges Angebot handelt. Alle Inserate beinhalten zudem das gleiche Bildmotiv mit dem Hinweis „Achtung Betrug! Der Preis für das Gerät ist zu gut, um wahr zu sein!“ Gleichzeitig werden die Nutzer darüber informiert, wie sich bekannte Betrugsmuster identifizieren lassen.

Trotz der Warnhinweise kommen alle Inserate täglich auf bis zu 400 bis 500 Klicks und jede Anzeige auf durchschnittlich drei bis vier Kaufinteressenten pro Tag. Um nicht in die Falle eines Betrügers zu tappen, sollten Nutzer des Online-Kleinanzeigenmarktes deshalb stets einige grundlegende Tipps berücksichtigen: In erster Linie spielt dabei der persönliche Kontakt, zum Beispiel via Telefon, eine entscheidende Rolle. Bei Verkäufern, die den persönlichen Kontakt ausschließen, sollten Nutzer wachsam sein. Die Ware sollte grundsätzlich persönlich abgeholt und vor Ort bezahlt werden. Einigen sich die Nutzer auf eine andere Zahlungsmethode, wie zum Beispiel PayPal, sollten sich beide Parteien mit den Käuferschutzbedingungen des jeweiligen Dienstes vertraut machen.

Für die Sicherheit seiner Nutzer setzt eBay Kleinanzeigen ein System zur Erkennung gängiger Betrugsmuster ein. eBay Kleinanzeigen ist dabei auch auf Rückmeldungen von Nutzern angewiesen: Diese können auffällige oder betrügerische Inhalte melden, indem sie auf den Link „Anzeige melden“ klicken, der auf jeder Anzeigenseite zu finden ist. Eine Vielzahl von betrügerischen Anzeigen kann so von der Seite ferngehalten werden. Weitere Informationen zum Thema „Sicher Kaufen und Verkaufen“ erhalten Interessenten und Nutzer auf dem Portal https://www.ebay-kleinanzeigen.de/sicherheitshinweise.html.

Quelle: eBay Kleinanzeigen

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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