Stuttgart – Fast überall in Europa fallen Gebühren für die Nutzung von Autobahnen, Tunnel und Brücken an. Die unterschiedlichen Gebührenerhebungs- und Maut­systeme in der EU steigern den Aufwand und die Kosten für Flottenbetreiber. Einfacher wird die Mautzahlung jetzt für das ungarische Straßennetz über das Telematiksystem von Daimler FleetBoard. Als erster OEM-Telematikanbieter er­möglicht Daimler FleetBoard zusammen mit e-track Informatics, einem auditierten Dienstleister für das Mautmanagement in Ungarn, die elektronische Zahlung für gebührenpflichtige Straßen auf Basis der FleetBoard Daten.

FleetBoard im Mercedes-Benz Actros - Quelle: FleetBoard

FleetBoard im Mercedes-Benz Actros – Quelle: FleetBoard

Ohne zusätzliche Kosten und ohne eine weitere On-Board-Unit (OBU) kann der FleetBoard Anwender die Mautabrechnung elektronisch vornehmen. Nutzungsvor­rausetzung sind die Dienste FleetBoard Mapping und FleetBoard Track&Trace. Das FleetBoard Mapping zeigt auf einer weltweiten Straßenkarte die unterschiedlichen Daten der Fahrzeuge wie beispielsweise Streckenverläufe und aktuelle Verkehrs­informationen an. Ergänzt werden diese Informationen auf der Karte noch durch ein 30-Sekunden-Positionsintervall, das über den Dienst Track&Trace alle zehn Minuten übermittelt wird. Die beiden Dienste stellen die Positionsdaten zur Erhebung der Nutzungsgebühr bereit. Nachdem der Flottenbetreiber e-track Informatics die Rechte zur Nutzung der Positionsdaten erteilt hat, übernimmt das Unternehmen die weitere Abwicklung des Mauteinzugs.

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Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de
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