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Der Zugang zu Stromladestationen und die Abrechnung werden vereinfacht

Elektrisch betriebene Autos und Hybridkraftfahrzeuge, die von einem Elektro- und einem Benzinmotor angetrieben werden, gewinnen in Deutschland immer mehr an Beliebtheit: 2014 stiegen die Neuzulassungen von e-Autos gegenüber dem Vorjahr nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes um mehr als ein Drittel. Aktuell sind rund 130.000 Elektro- und Hybridfahrzeuge auf Deutschlands Straßen unterwegs.

Foto: djd/Volkswagen AG
Foto: djd/Volkswagen AG

Netz der Ladestellen wächst

Dennoch sind viele Autofahrer im Hinblick auf e-Mobilität noch zurückhaltend. Etwa, was die Reichweiten der Fahrzeuge und den Komfort betrifft, denn die Stromladestationen sind bei weitem nicht so flächendeckend präsent wie herkömmliche Tankstellen. Die gute Nachricht: Das Netz der öffentlichen Ladestellen wächst Monat für Monat. Ein weiteres Hindernis liegt in der uneinheitlichen Zugangs- und Abrechnungssystematik: Heute gibt es über 40 Authentifizierungsmöglichkeiten am Markt – und damit auch ebenso viele unterschiedliche Ladekarten oder Apps fürs Smartphone, die wiederum nur an bestimmten Ladesäulen genutzt werden können. Zudem rechnen die einzelnen Anbieter jeden Ladevorgang dezentral und zu unterschiedlichen Konditionen ab.

Tanken, laden und bezahlen war noch nie so einfach

Um Autofahrern das Leben mit e-Mobilität zu erleichtern, hat Volkswagen Financial Services beispielsweise für Fahrer von e-Fahrzeugen oder Plug-in-Hybriden von Volkswagen Pkw und Audi die innovative „Charge&Fuel Card“ entwickelt. Diese kombiniert die Leistungen einer klassischen Tankkarte erstmals mit der Möglichkeit, bundesweit Strom zu laden. Damit benötigen Autofahrer nur noch eine Karte zur Authentifizierung und Abrechnung von Tankstellen- und Ladeumsätzen. Monatlich erhalten sie sämtliche Tankstellen- und Ladeumsätze übersichtlich in nur einer Rechnung. Bis Ende 2015 ist das Stromzapfen mit der neuen Karte sogar gratis. Danach liegt der einheitliche Stromtarif bei 95 Cent brutto pro Stunde an herkömmlichen AC-Ladesäulen. Für Ladesäulen mit DC-Schnellladetechnik werden 11,90 Euro pro Stunde berechnet. Mehr Informationen: www.volkswagenbank.de.

Quelle: djd

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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