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Allergiker können aufatmen

Köln – Im neuen Ford Mondeo debütiert ein hochwirksames Luftfiltersystem, das selbst ultrafeinen Staub mit einem Durchmesser kleiner als ein Tausendstel eines menschlichen Haars sowie bis zu 99 Prozent aller Pollen, Partikel und gasförmiger Schadstoffe effektiv aus der Luft herausfiltert – vor allem für Menschen mit Allergien und Atemwegserkrankungen dürfte das eine gute Nachricht sein, zumal allein mehr als ein Viertel aller Europäer Studien zufolge von Heuschnupfen betroffen sind*. Der neue Hochleistungsfilter wurde in achtjähriger Entwicklungszeit von Ingenieuren des Ford Forschungszentrums Aachen (FFA) zur Marktreife gebracht und gehört zur Serienausstattung des neuen Mondeo. Künftig wird er auch für weitere Ford-Baureihen verfügbar sein, so zum Beispiel für die nächste Generation des Ford S-MAX, die im kommenden Jahr auf den Markt kommt.

Quellenangabe: "obs/Ford-Werke GmbH"
Quellenangabe: „obs/Ford-Werke GmbH“

„Der Klimawandel und die zunehmende Schadstoffbelastung bedeuten, dass Allergiker zwischen Januar und Oktober besonders stark betroffen sind“, sagt Uwe Berger, Leiter Pollenforschung, Medizinische Universität Wien, der unter www.polleninfo.org auch Echtzeit-Informationen über den Pollenflug in Europa anbietet. „Eine reduzierte Pollenbelastung bietet erhebliche Vorteile sowie ein Plus an Komfort und Sicherheit“.

Der Sicherheitsaspekt dieses hochwirksamen Luftfiltersystems ist nicht zu unterschätzen: Autofahrer, die bei einer Geschwindigkeit von 95 km/h zum Beispiel aufgrund von pollenflugbedingtem Heuschnupfen niesen müssen, schließen unvermeidlich die Augen und legen dabei eine Strecke von rund 20 Metern „blind“ zurück**.

Der neue Innenraumfilter, Bestandteil der serienmäßigen Mondeo-Klimaanlage, basiert technologisch auf Aktivkohle, wie sie auch bei Atemschutzmasken und Raumanzügen eingesetzt wird. Ein Sensor analysiert kontinuierlich die Qualität der Außenluft, etwa die Anteile von Kohlenmonoxid, Stickoxiden, Pollen und Partikeln. Bei Bedarf blockiert der Sensor automatisch den Zustrom von „Frischluft“ in den Fahrzeuginnenraum und aktiviert zugleich auch das Hochleistungs-Filtersystem.

„Frische Luft kann man zwar nicht sehen, sie ist aber ein wichtiger Bestandteil des Innenraumkomforts, insbesondere in jenen Ford-Fahrzeugen, die wir mit dem neuen Filter ausstatten werden“, sagt Volker Scheer, Technical Expert, Environment and Health, Ford of Europe. „Der neue Filter ist 50 Prozent wirksamer als der Vorgänger in der Filtration von ultrafeinem Staub mit einem Durchmesser kleiner als einem Tausendstel eines menschlichen Haars“.

Die FFA-Ingenieure testeten Fahrzeuge in Gebieten und Situationen mit relativ hoher Schadstoffbelastung wie zum Beispiel in Staus und in Tunneln, aber auch auf dem Land, wo die Luft sauberer ist. Das aus diesen Erkenntnissen entwickelte Filtersystem ist von einer Leistungsfähigkeit, wie man sie normalerweise – wenn überhaupt – nur in teuren Luxus-Autos erwarten würde. Das Filtersystem im neuen Mondeo ist zudem langlebig. Es muss nur alle zwei Jahre beziehungsweise alle 30.000 Kilometer gewechselt werden – das ist fast doppelt so lange wie bei der Filter-Vorgängergeneration.

Quelle: ots

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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