Vom 10. bis 14. März 2014 öffnet die CeBIT in Hannover ihre Tore und zieht zum wiederholten Mal das Fachpublikum aus der ganzen Welt an. Die CeBIT ist nicht nur das weltweit wichtigste Event für die IT-Branche, sondern auch eine exklusive Ideenbörse für neue Businesskonzepte und wegweisende Produkte. Das spiegelt sich auch in den Aussteller- und Besucherzahler wider: Fast 4.000 Aussteller aus 70 Nationen und 300.000 Besucher tummeln sich für fünf Tage in Hannovers Messehallen!

Abhebung von der Masse als Grundvoraussetzung für Aufmerksamkeit

Bei einer derartigen Ausstellungsgröße können Unternehmen nicht darauf bauen, dass die für sie interessanten Besucher rein zufällig und automatisch den Stand besuchen. Der Messeauftritt muss daher bis ins kleinste Detail vorbereitet werden. Gezielte Besucherwerbung und Kundeninformation ist ebenso wichtig, wie eine ansprechende Gestaltung des Standes und der Informationsmaterialien. Die Unternehmensbotschaft sollte klar ersichtlich und leicht verständlich sein. Zudem ist es immer von Vorteil, wenn sich die Gestaltungslinie wie ein roter Faden durch die gesamte Unternehmenspräsentation zieht. Das fängt bei den Hintergrundbildern auf den Standwänden an, setzt sich über Informationsbroschüren fort und hört bei den Give-aways auf. Ein festes Corporate Design fördert die Wiedererkennung und damit die Bekanntheit am Markt.

Stellt für viele Unternehmen das Corporate Design ihres Auftritts in den Kernbereichen bereits eine Selbstverständlichkeit dar, ist die Gestaltungsmöglichkeit vom Handwerkszeug des Vertriebs noch nicht bei der großen Masse angekommen. Doch sowohl die Klemmbretter für die Notizen des Beraters im Gespräch mit den Interessenten als auch Präsentationsmappen, Sammelordner, Schreibmappen oder Schachteln und Boxen jeglicher Art lassen sich individuell bedrucken. Gerade diese Dinge hat der zukünftige Kunde beim Gespräch vor Augen und registriert unbewusst Firmenlogo, Firmenfarben oder Firmenbotschaft.

Emotionen als Wegbereiter für die Nachbereitung

So wie sich kein Berater am Ende eines Messetages an jedes einzelne Gespräch erinnern kann und für seine Nachbereitung auf seine Notizen angewiesen ist, kann auch kein Besucher die Vielzahl seiner Informationsbroschüren und Give-aways einzelnen – teils doch sehr flüchtigen – Kontakten am Stand zuordnen. Um sich hier von der Masse abzugrenzen, bedarf es der besonderen Aufmerksamkeit oder besser noch einem emotionalem Empfinden. Individuell bedruckte Präsentationsmappen im Stil des gesamten Auftritts am Stand könnten solch ein besonderes Merkmal sein, das den Besucher auch noch zu Hause bei der Durchsicht seiner Unterlagen an den entsprechenden Stand erinnert. Auch für eine Kontaktaufnahme seitens der Unternehmen ist die Erfolgsquote für die Messenachbereitung höher, wenn der angesprochene Interessent ein konkretes Bild vor Augen hat – sei es vom Stand oder vom Berater.

Nach der Messe ist vor der Messe – zumindest für viele Unternehmen und Besucher. Für den langfristigen Messeerfolg sollte daher das Hauptziel nicht auf Zufallsbesuchen am Stand liegen sondern am systematischen Aufbau von Stammbesuchern und gezielter Ansprache ernsthafter Interessenten.

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