Zwei Drittel aller Personalverantwortlichen in Deutschland interessieren sich für das freiwillige Engagement jüngerer Bewerber. Als besonders wichtig für den Berufseinstieg gelten einer Studie zufolge die im Ehrenamt erworbenen sozialen Kompetenzen, teilt VoluNation, das Expertenportal für weltweite Freiwilligenarbeit, mit. Diese sollten bei einer Bewerbung unbedingt schriftlich belegt werden.

Vorbereitungsseminar in Deutschland Fotograf: VoluNation

Vorbereitungsseminar in Deutschland
Fotograf: VoluNation

Ehrenamtlich aktive Jugendliche und jüngere Erwachsene sind in größerem Maße kommunikations-, team- und organisationsfähig. Die Studie, an der 1.500 kleine und mittlere Unternehmen teilnahmen, kommt zu dem Ergebnis, dass Jugendliche diese Kompetenzen außerhalb der Schule fast nur bei einer ehrenamtlichen Arbeit in Vereinen und Verbänden erwerben können. Hierin liegt der Hauptgrund für die Anerkennung der Freiwilligenarbeit durch die Personalchefs.

Hierzu erklärt Heiner Häntze, Geschäftsführer von VoluNation: „Ehrenamtliches Engagement bringt Pluspunkte bei der Jobsuche. Deshalb sollte es in jeder Bewerbung erwähnt und belegt werden.“ Über 60% der Personalverantwortlichen halten es für wichtig, dass Bewerber ihr Ehrenamt durch ein Zertifikat nachweisen; beigefügt wird es jedoch nur von rund 70% der engagierten Bewerber.

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Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de
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