Düsseldorf – Andreas Meyer-Lauber stellt sich heute zur Wiederwahl zum NRW-Bezirksvorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Kurz vor der Wahl fordert Meyer-Lauber jetzt eine Ausbildungsumlage für Betriebe, die nicht ausbilden.

Es mache ihm Sorge, dass „2013 zum dritten Mal in Folge die Unternehmen in NRW weniger Ausbildungsplätze zur Verfügung gestellt haben. 24.000 junge Frauen und Männer sind daher ohne Ausbildungsplatz geblieben. Hier muss dringend etwas geschehen“, sagte Meyer-Lauber der Westfalenpost.

Wenn Organisationen wie die Handwerkskammer oder die Industrie- und Handelskammer nicht aktiv würden, sei auch ein Eingreifen der Politik denkbar.

Die Kammern sollten daher eine regionale Ausbildungsumlage einführen, welche diejenigen Betriebe fördert, die ausbilden. So könnten etwa Prüfungskosten mit Mitteln aus den Beiträgen erstatten werden. Und: „Wer sich weigert, auszubilden, muss in den Topf einzahlen“, so Meyer-Lauber.

Mit einer Ausbildungsumlage möchte Andreas Meyer-Lauber erreichen, „dass jeder Jugendliche in NRW, der einen Ausbildungsplatz sucht, auch einen bekommt.“

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