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Energieverbraucherschutz: Pragmatiker – Trendsetter – Konsumer

Seminarveranstaltung der Valoro AG, Liechtenstein: Strom im Haushalt – Wann lohnt es sich für den Klimaschutz und wann für den Geldbeutel?

“In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich die Effizienz des Durchschnittsgerätes verdoppelt. Wann rechnet sich eine Neuanschaffung? Vorbildlich in die Zukunft, doch ein Patent für Richtig oder Falsch gibt es nicht, aber an den Klimaauswirkungen haben die Verbraucher große Mitgestaltungsmöglichkeiten”, begrüßt der Referent die Teilnehmer aus Wirtschaft, mittelständischen Unternehmen und weiteren Interessierten zur Diskussionsrunde der Valoro AG Triesen, Liechtenstein. Geschäftsführer Ulrich Bock freut sich über die rege Teilnahme und sieht darin die Bestätigung, dass erhöhter Diskussionsbedarf zu Themen Klimaschutz, Energiewende und Energieverbraucherverhalten besteht. Für den erfolgreichen Einsatz Erneuerbarer Energien ist es unumgänglich beim eigenen Handeln Vorbildcharakter zu entwickeln, um langfristige Lösungen umzusetzen und in den Aufbau von Erneuerbare Energien zu investieren.

Quelle: oP
Quelle: oP

Energieverbraucherschutz: Stromhaushalt

Im Mit 0,9 Tonnen CO2-Emissionen pro Kopf und Jahr hat der Strom ein kleines Tortenstück abbekommen. Dennoch lässt sich hier gut sparen. Einerseits, weil durch falsches Verhalten viel Energie verpufft, andererseits, weil Strom mehr als doppelt so teuer ist als andere Energieträger. Hier bleibt es abzuwarten, wie sich die Energiewende weiterentwickelt und ob die Bürger noch mehr für ihren Strom zahlen müssen.

Die deutschen Haushalte sind sehr gut mit Elektrogeräten ausgestattet. Waschmaschine, Telefon, Fernseher sind selbstverständlich, in der Regel auch PC, Internetanschluss, DVD-Player, immer häufiger Geschirrspüler, Gefrierschränke und Zweitfernseher. Vor dreißig Jahren sahen die Haushalte noch anders aus. Es gab kaum Zweit-, viel weniger Kleingeräte und Unterhaltungselektronik. Manchmal haben sich mehrere Haushalte sogar eine Waschmaschine geteilt. In den letzten zehn Jahren gab es hundert Prozent Zuwachs bei Wäschetrocknern und Spülmaschinen sowie 200 Prozent bei PCs.

Eine steigende Stromnachfrage zeichnet sich immer noch ab

Der Stromverbrauch liegt auf hohem Niveau. Warum stagniert der Stromverbrauch eigentlich nicht? Jeder hat alles und die Geräte werden immer effizienter. Doch der Wohlstand greift weiter um sich, neue Geräte in neuen Kombinationen sind der Wunsch der Begierde. Am Beispiel eines so unscheinbaren Gerätes wie einer DSL-Telefon-Anlage wird es deutlich, denn diese verbraucht nahezu unbemerkt so viel Strom wie eine kleine Nachttischlampe, die Jahr für Jahr und Tag und Nacht durchgehend brennt. Kann dieses Gerät abgeschaltet werden oder der Kühlschrank, Gefrierschrank? Jeder möchte erreichbar sein, Vorratshaltung ist eigentlich nicht nötig, wird aber heutzutage mit teurem Strom betrieben, wie auch Verbraucherzentralen (http://www.verbraucherzentrale-energieberatung.de/web/beratungsstellensuche_plz.html) für Energieverbrauch in beauftragten Studien herausgearbeitet haben.

Energieverbraucherschützer: Verhaltensweisen und Vorbilder zum CO2 einsparen:

Der Pragmatiker trennt sich von überflüssigen Geräten, ersetzt Altgeräte durch energieeffiziente Neuanschaffungen. Weiterhin überprüft er sein Verbraucherverhalten und errechnet den Wert der Nutzung von Geräten wie Wäschetrockner oder Gefrierschrank, ob diese für seinen Haushalt wirtschaftlich und pragmatisch sinnvoll sind.

Der Trendsetter spart, indem er sich den optimalen Strom-Mix heraussucht und wechselt dann zum Ökostrom aus erneuerbarer Energiequellen.

Der Konsumer ist ein Modernisierungsfachmann. Durch immer weitere technische Fortschritte und Entwicklungen erneuert der Konsumer regelmäßig alle Geräte durch energieeffiziente Geräte, die dadurch zum Einsparen verhelfen und zum energiebewussten Verhalten verleiten.

Die Valoro AG bedankt sich beim Referenten, weitere Diskussionen werden folgen. Das Fazit von Herrn Ulrich Bock lautet: “Pragmatiker, Trendsetter oder Konsumer, egal zu welchem Typen von Energieverbraucherschützer man sich zählen kann, dass muss ein jeder individuell prüfen. Auch eine Mischung ist möglich. Der beste Umweltschutz und Energieverbraucherschutz besteht darin, unnötigen Energieverbrauch (http://www.openpr.de/news/781882/Das-Konzept-heisst-Nachhaltigkeit.html) sinnvoll zu vermeiden, das eigene Verhalten zu hinterfragen und vorbildlich mit der Energienutzung umzugehen, dann sind die Investitionen langfristig gute Investitionen.”

Quelle: oP

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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