Die Arbeit in einem Büro leidet nach wie vor unter dem Klischee, nicht besonders angenehm zu sein. Stickige Luft durch die Computer, schlechtes Licht und blendende Sonne, dazu sterile Räume ohne Charakter. Das wirkt auf die Mitarbeiter natürlich nicht sonderlich motivierend. Dabei ist es recht einfach, in einem Büro für bessere Laune zu sorgen. Wir haben sieben simple Tipps zusammengestellt, die Sie noch heute umsetzen können.

Frische Luft muss rein

Foto: pixabay.com

Niemand arbeitet gern und vor allem produktiv in einer Umgebung, die stickig und muffig ist. Vor allem kleinere Büros heizen sich durch die vielen Geräte und Menschen auf engstem Raum deutlich schneller auf, als man es von zuhause kennt. Im Winter, wenn noch die Heizungsluft dazu kommt, ist es noch schlimmer. Lüften Sie also regelmäßig, auch wenn Ihre Mitarbeiter über die Kälte jammern. Notfalls verordnen Sie eine gemeinsame Kaffeepause, damit das Büro mit offener Tür durchlüften kann. Diese Viertelstunde Unproduktivität holen Ihre Leute durch die frische Luft bald wieder rein.

Es werde Licht

Fast genauso wichtig wie frische Luft ist helles und angenehmes Licht. Am besten für den Körper wirkt zwar natürliches Sonnenlicht, aber das blendet leider oft sehr oder ist manchmal an wolkenverhangenen Tagen auch schlicht nicht vorhanden. Abhilfe schaffen Tageslichtlampen, die vor allem tiefe Räume optimal mit angenehmem Licht ausleuchten. Zwar ist die Anschaffung etwas teurer, lohnt sich aber in Bezug auf Mitarbeitergesundheit und -motivation.

Bilder und Fotos motivieren

Dass Bilder an den Wänden förderlich für das Betriebsklima sind, ist hinlänglich bekannt. Auch persönliche Fotos auf den Schreibtischen der Mitarbeiter sind in vielen Büros gang und gäbe. Doch selten haben die Wandbilder etwas mit dem Unternehmen oder den Mitarbeitern zu tun. Oft sind es einfach nur Gemälde irgendeines mehr oder weniger bekannten Künstlers. Eine tolle Alternative sind Wandkalender und Fotocollagen wie von POMP Design, die frühere Erlebnisse Ihres Teams abbilden – vielleicht den Abschluss eines großen Projekts oder Fotos eines Betriebsausflugs. Mit so einer Dekoration stärken Sie die Bindung zu Ihren Mitarbeitern garantiert.

Ein bisschen Grün geht immer

Das Thema Grünpflanzen musste sich einst gegen konservative Chefs und Büroleiter durchsetzen. Mittlerweile sollte jeder wissen, dass Pflanzen nicht nur für den Sauerstoffgehalt, sondern auch für die Laune im Büro essentiell sind. Am besten stellen Sie allerdings nicht nur Pflanzentöpfe auf, sondern auch gleich einen Gießplan, damit ein Streit um genügende Pflege für das Grün gar nicht erst aufkommt. Die Art und Größe der Pflanzen sollte allerdings immer auf das Raumkonzept abgestimmt sein.

Aromakerzen und ätherische Öle

Viele Büromitarbeiter lieben den Duft und die anregende Wirkung ätherischer Öle oder anderer Duftstoffe aus Kerzen, Teelichtern oder kleinen Schälchen. Tatsächlich werden vielen dieser Stoffe positive Wirkungen bei der Arbeit nachgesagt. In Büros mit mehreren Arbeitsplätzen ist aber Vorsicht geboten. Nicht jeder verträgt diese Duftstoffe. Was den einen hellwach macht, verursacht dem anderen womöglich Kopfschmerzen. Weisen Sie Ihre Mitarbeiter hier zur Rücksichtnahme an.

Mittel gegen Lärmschutz

Ablenkung durch Lärmbelästigung ist wohl eine der am meisten unterschätzten Quellen für Unproduktivität und Demotivation. Das liegt vor allem daran, dass man den Lärm oft einfach nicht verhindern kann. Baulärm vom Gebäude gegenüber, laut aufheulende Automotoren oder Polizeisirenen – dagegen kann man per se erstmal nichts tun. Was aber möglich ist, sind schalldämmende Maßnahmen zu ergreifen, angefangen von schallisolierenden Jalousien bis hin zu Stellwänden. Für die Geräuschkulisse innerhalb des Büros sind Rücksichtnahme und moderne, leise laufende Geräte die besten Mittel.

Das Wichtigste ist: Freundlichkeit

Damit Sie und Ihre Mitarbeiter im Büro gute Laune haben und produktiv arbeiten, ist vor allem zwischenmenschliche Wärme entscheidend. Man muss ja nicht gleich mit jedem bestens befreundet sein. Aber ein respektvoller, höflicher Umgang, Rücksichtnahme und Offenheit sind das Mindeste, was jeder leisten sollte. Grüppchenbildung, Gerede hinter dem Rücken und Zynismus sind echte Jobkiller. Sie schwächen nicht nur das Unternehmen, sondern zeigen auch, welche negativen Charakterzüge in dem einen oder anderen Mitarbeiter schlummern. Sorgen Sie dafür, dass es gar nicht so weit kommt.

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Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de

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