Lübeck  – Datenanalyse – Dr. Klein-Trendindikator Immobilienpreise West Q2/2014

Der Wohnungsmarkt im Westen zeigt sich im zweiten Quartal 2014 zweigeteilt: Während die Preise im Rheinland weiter steigen, sind in der Region Dortmund die tatsächlichen Kaufpreise insbesondere für Eigentumswohnungen im Vergleich zum Vorquartal rückläufig (-1,85 Prozent). Auch im Vergleich zum Vorjahresquartal sind Wohnungspreise in der Heimat des BVB um 2,36 Prozent gesunken, während die Hauspreise dort im selben Zeitraum um 4,04 Prozent anstiegen – und damit sogar deutlich stärker als in den Metropolregionen Düsseldorf (1,02 Prozent) und Köln (2,17 Prozent) wuchsen. Dies geht aus dem aktuellen Dr. Klein Trendindikator Immobilienpreise (DTI) für die Region West hervor.

Quellenangabe: "obs/Dr. Klein & Co. AG"

Quellenangabe: “obs/Dr. Klein & Co. AG”

“Die Zeit der starken Preisanstiege bei Ein- und Zweifamilienhäusern, wie wir sie 2013 in jedem Quartal gesehen haben, scheint vorbei zu sein”, berichtet Thomas Przytulla, Inhaber des Dr. Klein Franchisebüros Dortmund. “Die Preise stagnieren nun schon seit einigen Monaten – allerdings auf einem für Dortmund hohen Niveau. Bei den Eigentumswohnungen hingegen”, erklärt Przytulla weiter, “fallen die Preise schon seit einigen Monaten so deutlich, dass wir fast wieder auf dem Vorjahresniveau angelangt sind.”

In den Großräumen Düsseldorf und Köln steigen die Preise für Wohnungen zwar wieder leicht an (+0,44 bzw. +1,58 Prozent), machen damit aber letztlich nur die Verluste des Vorquartals (-0,58 bzw. -1,39 Prozent) ungefähr wieder wett. Durch die starken Anstiege in 2013 liegen die aktuellen DTI-Index-Werte von 120,37 für Düsseldorf und 122,48 für Köln aber deutlich über dem Vorjahresquartal (+4,38 bzw. +5,95 Prozent). Zur Erinnerung: Der Dortmunder Eigentumswohnungen-Index hat sich in dieser Zeit um 2,36 Prozent auf 106,76 verringert. Auch beim Medianpreis liegt Düsseldorf (2.417 EUR/qm) deutlich vor Köln (2.144 EUR/qm) und Dortmund (1.300 EUR/qm).

Hausmarkt: Düsseldorf beim Medianpreis vor Köln und Dortmund

Die Preisentwicklung bei Ein- und Zweifamilienhäusern verläuft insgesamt gemächlicher als bei Eigentumswohnungen. So hat sich der DTI-Index in Düsseldorf nur um 0,60 Prozent im Vergleich zum Vorquartal auf 110,58 erhöht. Und auch der Anstieg im Vergleich zum Vorjahresquartal fällt mit 1,02 Prozent moderat aus. In der Domstadt hat sich der Indexwert im Vergleich zum Vorquartal gar nur um 0,29% auf 113,58 erhöht, während die Steigerung zum Vorjahresquartal mit 2,17 Prozent schon etwas deutlicher ausfällt. In der Heimat des deutschen Vizemeisters bleibt der Hauspreisindex praktisch konstant: Er geht nach 116,20 im Vorquartal minimal um 0,01 Prozent auf 116,19 zurück. Ganz anders der Vergleich zum Vorjahresquartal: +4,04 Prozent schlagen hier zu Buche. Solche Steigerungsraten kann man sonst eher im Bereich der Eigentumswohnungen beobachten. Die Medianpreise für Häuser liegen im Reich der Fortunen bei 2000 EUR/qm, bei den Geißböcken bei 1916 EUR/qm und im Land der Schwarz-Gelben bei 1716 EUR/qm.

Quelle: ots

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Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de
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