Die Zeiten, in denen Sparbuchbesitzer vier Prozent Zinsen von ihrer Bank erhalten haben, sind längst vorbei. Hausbesitzer sollten daher alternative Anlagestrategien ins Auge fassen. Dazu kann auch die Investition in eine neue Heizung gehören. Das steigert den Wert der Immobilie und wirft dank Brennstoffeinsparung eine attraktive “Rendite” ab.

Foto: djd/IWO - Institut für Wärme und Oeltechnik

Foto: djd/IWO – Institut für Wärme und Oeltechnik

Hohe Gewinnversprechungen sollte man grundsätzlich kritisch prüfen. In diesem Fall geht es jedoch nicht um riskante Anlagegeschäfte, sondern um eine Investition in das eigene Haus. Nach Angaben des Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO) lohnt sich das besonders für die rund 2,7 Millionen Besitzer einer über 20 Jahre alten Ölheizung. Die Rechnung ist einfach: Ein alter Standardheizkessel verbraucht rund 3.500 Liter Heizöl pro Jahr, eine neue Öl-Brennwertheizung spart jährlich circa 1.000 Liter. Das entspricht, abhängig vom aktuellen Heizölpreis, etwa 655 Euro (bei einem Heizölpreis von 65,53 Euro/100 Liter).

Bei einer Investition von 9.000 Euro für eine neue Öl-Brennwertanlage und der Annahme gleichbleibender Energiepreise liegt die jährliche “Rendite” somit bei 7,2 Prozent. Noch günstiger wird es, wenn Hausbesitzer Fördergelder in Anspruch nehmen. So können für den Einbau einer neuen Öl-Brennwertheizung, je nach Investitionsvolumen, derzeit rund 1.200 Euro Zuschuss zusammen kommen. Mehr Informationen gibt es unter www.deutschland-macht-plus.de.

Quelle: djd

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Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de
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