Ganz gleich ob Arzt, Ingenieur, Lehrer oder Führungskraft in der Wirtschaft – ein Hochschulstudium ist allen Unkenrufen zum Trotz die beste Voraussetzung für einen gut dotierten Arbeitsplatz. Dies hat eine aktuelle Studie des HIS-Instituts für Hochschulforschung bestätigt: Demnach sind zehn Jahre nach dem Hochschulabschluss nur ein Prozent der Absolventen arbeitslos, 41 Prozent haben dagegen bereits eine Führungsposition inne. Und auch das Klischee des Taxi fahrenden Akademikers wurde widerlegt – denn 97 Prozent der Absolventen üben einen ihrer Ausbildung angemessenen Beruf aus.

Foto: djd/Union Investment/xy/fotolia.de

Foto: djd/Union Investment/xy/fotolia.de

Ein Studium ist nicht umsonst

Ein Studium zahlt sich also aus – doch es kostet zunächst auch erst einmal eine ordentliche Summe. Der jüngsten Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks zufolge benötigte ein durchschnittlicher Student für die Lebenshaltung und eventuelle Studiengebühren im Jahr 2012 Einnahmen von durchschnittlich 864 Euro im Monat. Davon tragen die Eltern laut Studie zwischen 27 und 63 Prozent. Bei einer Studiendauer von fünf Jahren für einen Masterabschluss belaufen sich die Gesamtkosten auf immerhin knapp 52.000 Euro. Bei einer durchschnittlichen Preissteigerung von rund zwei Prozent liegen die Kosten eines Studiums in 20 Jahren aber bereits bei stolzen 77.000 Euro.

Rechtzeitiges Sparen lohnt sich

“Wer allerdings rechtzeitig mit dem Sparen beginnt, kann die Investition in die Bildung des Nachwuchses mit verhältnismäßig kleinen Raten sicherstellen”, weiß Wolfram Erling, Leiter Zukunftsvorsorge bei Union Investment. Um die 77.000 Euro in 20 Jahren zur Verfügung zu haben, müsste man mit einem Fondssparplan etwa in den “UniGlobal” bei einer jährlichen Rendite von fünf Prozent knapp 190 Euro pro Monat zurücklegen. Da die Eltern in der Regel nicht die gesamten Studienkosten tragen, reichen bei einem Finanzierungsbedarf von 50 Prozent sogar 95 Euro im Monat aus. “Es lohnt sich also, rechtzeitig mit dem Sparen zu beginnen – denn je früher man einsteigt, desto niedriger ist die Belastung bei der Investition in die Zukunft der Kinder und Enkel”, betont Wolfram Erling.

Quelle: djd

ANZEIGE:

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de
Veröffentlicht am: