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NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur begrüßt Evoniks Absage an BASF: Übernahme des Unternehmens wird abgelehnt

Nordrhein Westfalens Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne) begrüßt, dass Evonik das Übernahmeangebot von BASF zurückweist. „Mögliche Gespräche sind Entscheidungen der Unternehmen. In unserer Haltung bleiben wir klar: Evonik ist ein starkes, zukunftsfähiges Unternehmen und wichtiger Teil des Industriestandortes Nordrhein-Westfalen – und das soll auch so bleiben. Eine Übernahme des Unternehmens lehnen wir ab“, sagte Neubaur der „Rheinischen Post“ (Samstagsausgabe).

Man verfolge die aktuellen Entwicklungen rund um Evonik und BASF weiter aufmerksam. „Die Arbeitsplätze und die eigenständige Entwicklung des Unternehmens dürfen nicht infrage gestellt werden. Das gilt für die Produktion, die Forschung, genauso aber auch für die Verwaltung“, mahnte die Wirtschaftsministerin. Strategische Unabhängigkeit, verlässliche Rahmenbedingungen und Mitbestimmung müssten die Grundlage für Innovationen und Investitionen in den Standort Nordrhein Westfalen sein. „Dafür machen wir uns stark“, so die Grünen-Politikerin.

Der Evonik-Vorstand hatte am Freitag das aufgestockte BASF-Angebot abgelehnt.

Foto: Mona Neubaur (Archiv) / Bild: via dts Nachrichtenagentur

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