Politik

SPD-Kandidat Armin Willingmann scheitert bei Wahl zum Landtagsvizepräsidenten in Sachsen-Anhalt

Die Rache der Brandmauer

Bei der Wahl von Vizepräsidenten des Landtags von Sachsen-Anhalt ist der Kandidat der SPD, Armin Willingmann, durchgefallen. Für Willingmann stimmten in der geheimen Wahl am Dienstag 33 Abgeordnete, 48 lehnten ihn ab und eine abgegebene Stimme war ungültig.

Die Rache der Brandmauer –
SPD-Kandidat Armin Willingmann scheitert bei Wahl zum Landtagsvizepräsidenten

48 Stimmen hatte zuvor der AfD-Politiker Tobias Rausch bei der Wahl zum Landtagspräsidenten erhalten. Das sind mehr als die 44 Sitze, die AfD und BSW gemeinsam haben.

Willingmann war für die Landtagswahl Spitzenkandidat der SPD. Der ehemalige Rektor der Hochschule Harz war von 2016 bis 2021 Landesminister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung. Anschließend wurde er Minister für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt und erster Stellvertreter des Ministerpräsidenten.

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Die AfD war aus der Landtagswahl am 6. September mit 43,8 Prozent klar als stärkste Kraft hervorgegangen und hatte die absolute Mehrheit im Parlament nur knapp verpasst.

Foto: Armin Willingmann (Archiv) / Bild: via dts Nachrichtenagentur

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