Mit dem Begriff “Hochbau” bezeichnet man üblicherweise einen Teilbereich des Bauingenieurwesens und setzt sich mit der Planung und der Errichtung von Gebäuden auseinander, die größtenteils oberhalb der Erdoberfläche zu suchen sind. Neben Wohnhäusern sind dies unter anderem Kinogebäude, Kaufhäuser oder Stadien. Fachingenieure dieser Richtung arbeiten meistens bei privaten Baufirmen, wo sie den Bau von Gebäuden entsprechend koordinieren. Viele Absolventen des Hochbaus sind auch bei internationalen Unternehmen tätig, wo sie Bauprojekte auf dem ganzen Erdball betreuen.

Was versteht man unter Tiefbau?

“Tiefbau” ist ebenfalls ein wichtiger Teilbereich des Bauingenieurwesens und setzt sich mit der Planung und Errichtung von Objekten auseinander, die unterhalb der Erdoberfläche angesiedelt sind. Teilbereiche des Tiefbaus sind zum Beispiel der Bau von Tunnel und der Wasserbau, der Straßenbau sowie der Bau von Eisenbahnverbindungen. Tiefbauingenieure planen und überwachen die Errichtung von Gebäuden, sie müssen aber auch wirtschaftliche Agenden übernehmen.

Die Unterschiede von Hoch und Tiefbau

Foto: pixabay.com

Der Bereich des Tiefbaus betrifft all jene Teile eines Bauwerkes, die sich unter der Geländelinie befinden, also unterhalb der Erde. Der Hochbau hingegen betrifft die Planung von darüber liegenden Bauteilen von Gebäuden, also das Erdgeschoss und die weiteren Stockwerke. Üblicherweise ist von größeren Gebäuden mit vielen Stockwerken die Rede. Aber auch bei mehrstöckigen Familienhäusern hat sich der Begriff entsprechend eingebürgert.

Der jeweilige Bauherr beauftragt üblicherweise einen Architekten oder einen Ingenieur mit der Planung des Bauwerks und auch Firmen, die sich auf den Bereich Hochbau spezialisiert haben. Diese übernehmen allerdings nicht nur die Planung des Hochbaus sondern koordinieren sich mit anderen Baufirmen. Ein Architekt ist für die Abwickelung des Projektes und Koordination der benötigten Arbeiten zuständig, so zum Beispiel der Einhaltung von Bestimmungen des Brandschutzes, der Planung des Tragwerks sowie der technischen Ausstattung.

Welche Tätigkeiten üben Bautechniker aus?

Neben der Koordination der Baumaßnahmen und der Einholung von Angeboten und der Verrechnung stellt ein Bautechniker das entsprechende Bauvolumen fest und ermittelt den erforderlichen Material- und Arbeitseinsatz. Der Bautechniker koordiniert die Einrichtung der Baustelle und prüft das Befolgen der gesetzlich vorgeschriebenen Maßnahmen. Zusätzlich ist er für den Bauherrn eine Anlaufstelle, wenn es um Richtlinien bei Förderungen oder bautechnische Bestimmungen geht, die je nach Bundesland natürlich verschieden sein können.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de

Ihr Kommentar zum Thema

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich akzeptiere

Veröffentlicht am: