Das Wetter ist eine Sache, auf die wir nicht viel Einfluss nehmen können. Sicherlich verändert sich das Wetter auch durch gewisse Dinge, die wir Menschen weltweit machen, aber die Auswirkungen können wir nicht wirklich kontrollieren. Höchstens lassen sich die extremen Ereignisse ankündigen. Zum Beispiel haben in den USA im letzten Jahr Hurrikans wie “Irma”, “Harvey” und “Maria” sehr viele Schäden angerichtet. Diese Schäden sind für die dort lebenden Menschen eine wahre Tragödie und kommen auch die Versicherungen teuer zu stehen. So wurde errechnet, dass sich die Kosten vor Steuern um die 3 Milliarden Dollar betragen haben. Die Versicherer und Rückversicherer durften wohl mit bis zu 100 Milliarden Dollar für die verheerenden Schäden einstehen für die Stürme nur wenige Wochen gebraucht haben.

Naturkatastrophen nehmen zu

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Allgemein und natürlich auch in Europa nehmen die sogenannten Naturkatastrophen zu. Auch Europa ist mittlerweile von schweren Überschwemmungen und Stürmen geprägt. Der Deutsche Wetterdienst rechnet für die Zukunft immer mehr mit Stürmen, extremen Regenfällen und Hitzewellen aufgrund der Klimaerwärmung. Es scheint daher auch hier in Deutschland recht sinnvoll zu sein, sich schon heute auf eine Zukunft mit mehr Wetter- und Klimaextremen einzustellen. Dabei ist es egal, ob es sich um Privatmenschen oder um ein Gewerbe handelt. 2017 war das teuerste Jahr in der Geschichte für Versicherungen. Hier waren es eben die Naturkatastrophen, die die Versicherungsbranche weltweit ca. 135 Milliarden Dollar gekostet hat. Dabei verursachten die Naturereignisse wie Hagel, Stürme und Starkregen Schäden von um die zwei Milliarden Euro. Das ist im internationalen Vergleich zwar nur unterdurchschnittlich, aber trotzdem muss man zur Kenntnis nehmen, dass hierzulande Unwetter mit sintflutartigen Regenfällen nichts mehr Ungewöhnliches sind und wahrscheinlich auch weiterhin immer mehr zunehmen werden. Die Folgen von solchem Starkregen können jeden treffen. Beispielsweise fielen alleine in den letzten beiden Junitagen des vergangenen Jahres in Berlin und Brandenburg mehr als 200 Liter Regen auf einen Quadratmeter. Dagegen sind es deutschlandweit in einem ganzen Jahr durchschnittlich nur 800 Liter pro Quadratmeter. Oft wird leider auch vielen erst danach klar, dass der eigene Versicherungsschutz nicht ausreichend oder sogar gar nicht vorhanden ist.

Die richtige Versicherung für gewerbliche Gebäude

Im privaten Bereich sollte man sich umfangreich über die Hausrats- oder Wohngebäudeversicherung und noch zusätzlich über einen Elementarschutz (beinhaltet Schäden durch Erdrutsch, Schneedruck, Erdbeben und Erdsenkungen) absichern. Für gewerbliche Gebäude benötigt man auch eine gewerbliche Gebäudeversicherung. Auch als Gewerbetreibender sollte man sich gut darüber informieren, ob man über einen hinreichenden Versicherungsschutz verfügt. Dabei kann ein gutes Info-Portal wie zum Beispiel eine Vergleichsseite in Sachen Versicherungen sehr hilfreich sein.

Die gewerblichen Immobilen sind ein besonders wichtiger Bestandteil des Unternehmens. Hier wird in der Regel die notwendige tägliche Leistung erbracht. Falls diese Immobile vermietet ist, stellt sie auch dadurch eine wesentliche Einnahmequelle dar. Daher ist es wichtig, dass diese gegen finanzielle Folgen von Sachschäden abgesichert ist. Gerade jetzt, da mit Unwettern verstärkter zu rechnen ist. Gerade diese elementaren Ereignisse können fundamentale Folgen mit sich bringen.

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Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de

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