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Mehrheit der Deutschen hat mindestens vier Konten

Köln – Wer früher ein Konto eröffnen wollte, musste eine Bankfiliale aufsuchen. Heute ist dies per Video-Ident-Verfahren in wenigen Minuten von Zuhause aus möglich. Gleichzeitig hat die Zahl der verschiedenen Kontoarten stetig zugenommen. So setzten sich mit der Verbreitung der Online-Banken neue Anlageformen wie Tages- und Festgeldkonten sowie Depots in breiten Bevölkerungsschichten durch.

Quelle: moneymeets community GmbH

Girokonto: Dreh- und Angelpunkt für die privaten Finanzen

Wenig überraschend liegt das Girokonto in der Gunst der Verbraucher ganz vorne. Lediglich vier Prozent der Befragten gab an, über kein Konto dieser Art zu verfügen. Mehr als jeder zweite Privathaushalt (57 Prozent) nutzt ein Girokonto, bei jedem fünften (19 Prozent) sind es zwei und jeder neunte Haushalt (11 Prozent) verfügt über drei oder mehr Girokonten. Deutlich geringer fällt die Quote beim Kreditkartenkonto aus, auf dem die mit Kreditkarte getätigten Umsätze verbucht werden. Nur rund jeder zweite Haushalt (49 Prozent) verfügt laut Umfrage über eine oder mehrere Kreditkarten und die damit verbundenen Konten.

Aktien und Fonds: Jeder vierte Haushalt hat Depots

Immerhin rund jeder vierte Haushalt (28 Prozent) spekuliert auf steigende Aktienkurse und führt mindestens ein Depot, in dem er Wertpapiere oder Fondsanteile verwahrt. Bei jedem achten Haushalt (12 Prozent) sind es sogar zwei oder mehr Depots inklusive der jeweiligen Verrechnunsgkonten. Mit 55 Prozent doppelt so hoch wie bei den Depots ist der Anteil, der über ein oder mehrere Sparkonten verfügt. Dahinter folgen Tages- und Festgeldkonten: Auf dieser Kontoart vermehrt sich das Geld von 41 Prozent der deutschen Haushalte. Deutlich darunter liegt der Wert bei Darlehens- und Kreditkonten: Nur 27 Prozent bedienen mindestens ein Konto dieser Art.

Untreue Bankkunden: Nur 42 Prozent haben alle Konten bei derselben Bank

Hausbank adé: Nur eine Minderheit von 42 Prozent der privaten Haushalte führt ihre Konten bei einer einzigen Bank. Fast jeder dritte Haushalt (30 Prozent) unterhält Konten bei zwei Banken, jeder sechste (17 Prozent) nutzt hierfür die Angebote von drei verschiedenen Instituten. Jeder zwanzigste Haushalt verteilt seine Konten auf vier Banken und bei immerhin jedem fünfzigsten sind es fünf oder mehr Geldhäuser.

Neue Kontenvielfalt: Wunsch nach Überblick über alle privaten Finanzen

Die neue Vielfalt sorgt auch für mehr Unübersichtlichkeit bei den eigenen Finanzen. Dies gilt vor allem für Kunden, die Kontoverbindungen bei mehreren Banken unterhalten. So wünscht sich mehr als die Hälfte der Befragten dieser Gruppe (55 Prozent) eine gemeinsame Übersicht, etwa in Form einer Internet-basierten Anwendung, mit der sich bankenübergreifend alle Konten und Kontoaktivitäten überblicken lassen.

„Die Umfrage zeigt, dass wir mit unserem kostenlosen Angebot die Bedürfnisse und Wünsche heutiger Bankkunden hervorragend bedienen”, sagt Dieter Fromm, einer der beiden Gründer und Geschäftsführer von moneymeets. „Durch die Verknüpfung aller Konten und Depots zu einer persönlichen Finanzübersicht gewinnt der Nutzer auf moneymeets.com schnell einen umfassenden Überblick über seine finanzielle Situation – ohne sich dafür erst mit unterschiedlichen Zugangsdaten bei den verschiedenen Bank-Portalen einzuloggen.”

Quelle: moneymeets community GmbH

Veröffentlicht von:

Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou ist Mitglied in der MiNa-Redaktion und schreibt über Wirtschaftsverbände, Macher im Mittelstand, Produkte + Dienstleistungen, Digitale Wirtschaft und Familienunternehmer.
Mail: [email protected]
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