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Zahl der Arbeitsunfälle sinkt

Berlin. Die Zahl der Arbeitsunfälle ist im ersten Halbjahr 2009 stark gesunken. Wie die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), am Montag in Berlin unter Berufung auf vorläufige Zahlen der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen mitteilte, ging die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle auf 427 602 zurück. Das sei ein Minus von über zehn Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle sei um 43 auf 198 gesunken. Insgesamt 7823 Versicherte hätten erstmals eine Rente aufgrund eines Arbeitsunfalls erhalten. Das seien 380 weniger als im Vergleichszeitraum.

Der DGUV führt die gesunkenen Unfallzahlen unter anderem auf den erheblichen Anstieg der Kurzarbeit zurück. Nachdem die absolute Zahl der Arbeitsunfälle 2007 und 2008 gestiegen war, werde man für 2009 daher mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Rückgang der Arbeitsunfälle verzeichnen.

Auf dem Weg von und zur Arbeit ereigneten sich nach Angaben des DGUV dagegen mehr Unfälle als im Vorjahreszeitraum. 93 146 Versicherte seien durch einen Wegeunfall verletzt worden, was einem Anstieg um rund 5000 entspreche. 152 Versicherte seien bei einem Wegeunfall ums Leben gekommen, 59 weniger als im ersten Halbjahr 2008.

Die Träger der Schüler-Unfallversicherung verzeichneten laut DGUV im ersten Halbjahr 2009 674 478 meldepflichtige Schulunfälle, was einem Rückgang von rund 30 000 Unfällen gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspreche. 11 Schülerinnen und Schüler hätten beim Schulbesuch ihr Leben verloren. Die Zahl der Schulwegunfälle sei mit 61 918 nahezu unverändert geblieben. 20 Schulwegunfälle hätten tödlich geendet.

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