Wiesbaden. Die Wirtschaftskrise hat die Umsätze im Handwerk auch im dritten Quartal schrumpfen lassen. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden nach vorläufigen Ergebnissen mitteilte, lagen die Erlöse im zulassungspflichtigen Handwerk um 5,1 Prozent unter dem Vorjahreswert. Zugleich waren Ende September 2,1 Prozent weniger Menschen beschäftigte als im Vorjahr.

Einen regelrechten Umatzeinbruch erlitten den Angaben zufolge die Handwerke für den gewerblichen Bedarf mit einem Minus von mehr als 20 Prozent. Das Bauhauptgewerbe setzte derweil 4,5 Prozent weniger um. Im Ausbaugewerbe sanken die Erlöse um 3,1 Prozent, das Lebensmittelgewerbe verzeichnete Einbußen von 1,6 Prozent.

Dagegen stagnierte in den Handwerken für den privaten Bedarf der Umsatz. Zulegen konnte gegenüber dem Vorjahresquartal laut Statistikern dagegen das Kraftfahrzeuggewerbe mit 1,5 Prozent sowie das Gesundheitsgewerbe mit 2,1 Prozent.

Wie die Behörde weiter mitteilte, war der Beschäftigungsrückgang zwischen Juli und September mit 6,1 Prozent in den Handwerken für den gewerblichen Bedarf am stärksten. Ein leichtes Beschäftigungsplus verzeichneten dagegen das Lebensmittel- und das Gesundheitsgewerbe.

ddp.djn/jwu/mwa

ANZEIGE:
Veröffentlicht am: