Hannover. Nach dem Fund von Dioxin in Hühnerfutter bleiben zwei von 19 betroffenen Geflügelbetrieben in Niedersachsen gesperrt. Für drei weitere Höfe fehlen derzeit noch Untersuchungsergebnisse, teilte das Landwirtschaftsministerium am Mittwoch in Hannover mit.

Inzwischen sei bekannt geworden, dass auch ein Ferkelaufzucht- sowie ein Schweinemastbetrieb und 17 Geflügelmastbetriebe mit möglicherweise belastetem Futter beliefert wurden, hieß es. Bei Untersuchungen habe sich jedoch ergeben, dass die Dioxin-Höchstwerte nicht erreicht werden. Deshalb sei eine Belastung der von den Tieren gewonnenen Lebensmittel unwahrscheinlich.

Zudem seien auch fünf Legehennenbetriebe direkt aus den Niederlanden mit dem belasteten Futter beliefert worden. Auch hier habe es aber keine Höchstwertüberschreitungen gegeben.

Veröffentlicht am: