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Was Sie beachten müssen, wenn Ihr Hund im Auto mitfährt

Ganz gleich, ob Sie eine lange Autofahrt oder nur eine kurze Fahrt zum Tierarzt planen, es ist wichtig, dass Ihr Hund während der gesamten Fahrt gesichert ist. Hier finden Sie einige Tipps, wie Sie Ihren Hund sicher und bequem im Auto transportieren können.

Die richtige Hundesicherung im Auto

Da Hunde laut Straßenverkehrsordnung (StVO) als Ladung gelten, müssen Tiere ebenso wie Gegenstände ausreichend gesichert werden. Demnach besteht für Hunde auch keine Anschnallpflicht wie für menschliche Insassen. Ein nicht ordnungsgemäß gesicherter Hund kann bei einem Unfall eine Ablenkung oder sogar ein Hindernis darstellen und sowohl Sie als auch Ihren pelzigen Freund gefährden. Die sicherste Methode, Ihren Hund während der Fahrt anzuschnallen, ist ein Hundegeschirr, das direkt mit dem Sicherheitsgurt Ihres Autos verbunden wird. Derartiges Geschirr können Sie online oder in einer Tierhandlung kaufen. Alternativ kann auch eine Hundebox verwendet werden.

Unfall wegen fehlender Hundesicherung

Kommt es zu einem Unfall, weil der Hund nicht gut genug gesichert war, droht ein Bußgeld.
Bild von Radosław Zmudziński auf Pixabay

Kommt es zu einem Unfall, weil der Hund nicht gut genug gesichert war, droht ein Bußgeld. Außerdem kann die Kfz-Versicherung die Übernahme der Kosten verweigern. Die Höhe hängt davon ab, ob andere Verkehrsteilnehmer gefährdet wurden. Wird im Rahmen einer Verkehrskontrolle festgestellt, dass der Hund nicht ordentlich gesichert ist und sich beispielsweise im Auto frei bewegen kann, wird dies mit 35 Euro geahndet. Bei zusätzlicher Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer werden 60 Euro und ein Punkt in Flensburg fällig. 75 Euro muss bezahlen, wer zudem einen Unfall mit Sachbeschädigung verursacht – inklusive Punkt im Fahreignungsregister.

So darf der Vierbeiner im Auto mitfahren

Im Fußraum hinter Beifahrer- oder Fahrersitz, auf einem der Rücksitze oder im Kofferraum sind die sichersten Plätze für den geliebten Vierbeiner. Eine Mitfahrt auf dem Beifahrersitz ist bei entsprechender Sicherung ebenfalls möglich, aufgrund der Ablenkungsgefahr aber nicht zu empfehlen. Daher ist auch bei der Unterbringung auf den Rücksitzen ein Trenngitter ratsam. Bei der Wahl des richtigen Plätzchens kommt es natürlich in erster Linie auf die Größe des Hundes an und wo er sich am wohlsten fühlt. Für die Sicherung mittels Transportbox gilt, dass Ihr Hund problemlos darin stehen, sitzen und liegen können muss.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de
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