Verschleißteile: Optimierbarer Kostenpunkt in der Industrie
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Verschleißteile: Optimierbarer Kostenpunkt in der Industrie

In der Industrie wird ständig nach Wegen gesucht, Kosten zu reduzieren. Weniger Mitarbeiter, günstigere Materialien, Förderoptionen ausschöpfen – es gibt viele Wege, die nach Rom führen. Doch ein Punkt wird leider gerne völlig falsch angegangen: die Kosten von Ersatzteilen.

Ersatzteile sollen vor allem günstig und (häufig) in großer Stückzahl erhältlich sein. Dafür wird gerne ins Ausland oder ins Internet geschaut. Niedrige Preise sind das A und O. Doch die Wahrheit ist: Unternehmen mit einem großen Bedarf an Ersatz- beziehungsweise Verschleißteilen tun sich keinen Gefallen mit minderwertigen Produkten. Denn das wahre Sparpotential befindet sich dort, wo Verschleißteile individualisiert und hochwertig sind.

Was sind Verschleißteile?

Verschleißteile sind eine Unterkategorie der Ersatzteile. So definieren es zumindest einige Menschen. Allerdings gibt es gar keine echte Definition, die die beiden Begriffe trennen könnte. Meist wird daher bei Verschleißteilen ein regelmäßiges Austauschen nach einer bestimmten Nutzungsdauer erwartet. Generell sind Ersatzteile dazu da, bei Verschleiß, Brüchen, Verlust oder Rissen zur Verfügung zu stehen, um Prozesse mit möglichst geringer Ausfallzeit weiterzuführen.

Ein praktisches Beispiel dafür wären Roststäbe. Bei der sogenannten Rostfeuerung – die beispielsweise in Biomasseanlagen und in der Zementindustrie genutzt wird – kann effizienter gearbeitet werden, indem Roststäbe dem Brennstoff das „Ruhen“ ermöglichen. Durch die chemischen Vorgänge und die enorme Hitze handelt es sich um extrem wichtige Einzelteile. Die Art der Anlage und die Qualität der Roststäbe bestimmen daher, wie häufig sie ausgetauscht werden müssen. Und vor allem: Welche Kosten zu erwarten sind.

Folgen fehlender und mangelhafter Verschleißteile

Ersatzteile sind unglaublich wichtig, um reibungslose Produktionsabläufe zu ermöglichen. Einerseits wird das klar, wenn sie generell fehlen. Mangelnde Voraussicht sorgt zum Beispiel dafür, dass Ersatzteile überhaupt nicht vorhanden sind. Oder aber die Lagerung der Teile lässt sich nicht sinnvoll umsetzen. Ebenfalls typisch (gerade in jüngerer Vergangenheit) sind Lieferprobleme.

In all diesen Fällen kommt es zu Verzögerungen, die bares Geld kosten können. Leider geschieht es auch immer wieder, dass trotz klarer Verschleißspuren weiterproduziert wird. Dies ist eine Gefahr für die Mitarbeiter und die Anlagen selbst. Handelt es sich um äußerst komplizierte Anlagen, kann es auch sein, dass ein Einbau von Ersatzteilen nur vom Experten vorgenommen werden kann.

Doch selbst wenn das nicht der Fall ist, sollte sich dem Ersatzteilbedarf genauer gewidmet werden. Gerade durch die Automatisierung in der modernen Industrie kommt es immer wieder zum Stillstand. Denn automatische Messungen erkennen Mängel und oftmals ist ein Weiterarbeiten nicht möglich, bis diese behoben wurden. Ein zuverlässiger und versierter Partner im Bereich der Verschleißteile kann daher viel wert sein.

Optimierungspotential bei Ersatzteilen

Verschleißteile können von der Stange und im Ausland erworben werden. Für viele Unternehmen ist das aktuell noch der Weg, denn auf dem Papier wird zunächst deutlich gespart. Wahres Potential steckt allerdings in der Zusammenarbeit mit Experten. Denn wird die Qualität wichtiger Verschleißteile erhöht, können diese länger und zuverlässiger arbeiten. Produktionsausfälle werden seltener oder können sogar durch clevere Planung ganz verhindert werden.

Hinzu kommt, dass Partnerunternehmen meist einen großen Innovationsdrang haben. Somit profitiert man vom Fachwissen auf doppelte Art. Einerseits können verbesserte Ersatzteile entwickelt werden. Andererseits sind einige innovative Unternehmen auch daran interessiert, praktische Anwendung zu beobachten.

Für Unternehmen, die im großen Stil auf Ersatz- und Verschleißteile angewiesen sind, ist eine solche Partnerschaft sehr interessant. Denn zum Servicepaket eines seriösen Anbieters gehört ein Besuch der Anlagen. Hinzu kommen praktische Hinweise, die beispielsweise den Einbau erleichtern oder auch die Lebensdauer des Einzelteils erhöhen. Ein höherer Preis für Einzelteile im Vergleich zum Billigkauf wird also problemlos aufgewogen, da Expertise und Langlebigkeit gewonnen werden.

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