Im Grunde ist die Situation von Hochschulabsolventen nicht schlecht. Die Arbeitslosenraten sind gering und hohe Einstiegsgehälter durchaus möglich. Allerdings variieren gerade die Einstiegsgehälter von Studiengang zu Studiengang. Das Gefälle ist hoch und viele Studenten fragen sich daher, welches Studienfach Sie wählen sollten. Schließlich ist nicht nur Spaß am Thema wichtig. Auch die Zukunftsaussichten sollten passen. Gute Jobaussichten und ein attraktives Gehalt sind jedoch keineswegs garantiert. Daher ist es wichtig Studiengänge mit guten Karriereaussichten zu wählen. Welche das sind, möchten wir uns gemeinsam mit Ihnen anschauen. Eins vorweg: Die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) sind weiterhin am attraktivsten. Der Einstieg am Arbeitsmarkt ist bei diesen Fächern am einfachsten.

Informatik

Dass Informatik zu den zukunftssicheren Berufen gehört, dürfte wohl niemanden wundern. Schließlich befinden wir uns im digitalen Zeitalter. Wer sich mit Informatik auskennt, ist daher klar im Vorteil. Nach Abschluss eines Studiums zählen Informatiker zu den absoluten Spitzenverdienern. Die Einstiegsgehälter sind hoch und es gibt Arbeitsstellen in vielen Branchen. Wichtig sind bei Informatik vor allem die Schwerpunkte, da diese (neben anderen Faktoren) ausschlaggebend für das Gehalt sind. Unter den Informatikern sind vor allem Wirtschaftsinformatiker gefragt. Sie verdienen nach wie vor am besten.

Ingenieurwesen

Ingenieure werden eigentlich immer gesucht. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Was sich jedoch geändert hat, sind die jeweiligen Schwerpunkte. Heutzutage sind vor allem Ingenieure gefragt, die sich mit Elektrotechnik und Maschinenbau auskennen. Solche Ingenieure haben sogar bessere Jobaussichten als Informatiker. Zumindest was die Gehaltsaussichten angeht. Einen passenden Job zu finden, ist etwas schwieriger. Mit den richtigen Qualifikationen, dürfte es jedoch keine Probleme geben. Wie zu erwarten, verdienen Ingenieure mit einem wirtschaftlichen Bezug am besten. Gerade Wirtschaftsingenieuren stehen viele Führungspositionen offen. Dafür müssen Sie sich aber auch auf ein verhältnismäßig hartes Studium einstellen.

Quelle: borevina / pixabay.com

BWL

BWL gilt nicht gerade als spannendes Studienfach und irgendwo studiert es ja ohnehin jeder. Zumindest in der Theorie. In der Praxis bietet BWL nach wie vor gute Karriereaussichten. Allerdings ist es wichtig sich von der Masse abzugrenzen. Am besten gelingt das über die richtigen Schwerpunkte. In Deutschland sind beispielsweise BWL-Absolventen mit Schwerpunkt auf die Automobil-, Pharma- oder Luftfahrtindustrie gefragt. Wer einen Master mit einem dieser Schwerpunkte in der Tasche hat, braucht sich über den beruflichen Einstieg (fast) keine Gedanken zu machen.

Zahnmedizin

Ein Studium in einem medizinischen Bereich ist alles andere als einfach. Zudem sind die Zugangsvoraussetzungen ganz schön hart. Wer es dennoch zu einem Studienabschluss bringt, hat gute Karriereaussichten. Nach bestandenem Staatsexamen können Zahnmediziner die Approbation beantragen. Sobald sie diese in der Tasche haben, winken attraktive Einstiegsgehälter. Ganz zu schweigen davon, dass Zahnmediziner die Möglichkeit haben, eine eigene Praxis zu eröffnen. Wer das macht und damit Erfolg hat, dürfte keine finanziellen Schwierigkeiten haben.

Psychologie

Auch bei Psychologie sind die Zugangsvoraussetzungen alles andere als locker. Und auch das Studium selbst erfordert eine Menge Disziplin. Dafür haben Absolventen gute Karriereaussichten. Psychologen sind in den unterschiedlichsten Bereichen tätig. Gute Einstiegsgehälter sind eher die Regel, als die Ausnahme. Außerdem sind die Aufstiegsmöglichkeiten gut. Gerade in großen Betrieben haben Psychologen gute Chancen auf eine blühende Karriere.

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