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Servicenummern – ab wann lohnen die spezielle Hotlines für mein Unternehmen?

Kundenservice rückt bei Firmen aller Branchen zunehmend in den Vordergrund. Gerade wenn kein Ladengeschäft oder Filialsystem existieren und das Angebote ausschließlich online nutzbar ist, muss eine stetige Erreichbarkeit gewährleistet sein. Das Telefon hat als Kommunikationsmittel nichts von seiner Bedeutung verloren, wobei Unternehmen mit einer Servicenummer die Kosten des Gesprächs ganz oder teilweise übernehmen können. Ob die Beantragung von Service Rufnummern lohnt, sollte individuell ermittelt werden.

Servicenummern auf den Einsatzzweck abstimmen

Ob Online-Shop, Versicherer oder Dienstleister, jedes Unternehmen möchte einen direkten Draht zu seinen Kunden halten. Eine Service Rufnummer wie die 0180 oder 0800 setzt ein starkes Signal, telefonisch erreichbar zu sein und wichtige Informationen ohne teure Kosten für den Anrufenden zu vermitteln. Je nach Einsatzzweck können kostenpflichtige Servicenummern jedoch gewünscht sein.

Für einen Kundendienst oder eine Schadensmeldung sind kostenlose Servicenummern unverzichtbar. Ist ein Kunde in einer benachteiligten Situation, soll er für die Erreichbarkeit des Unternehmens nicht auch noch zahlen müssen. Bei einer Info-Hotline oder dem Angebot eines Gewinnspiels ist ein kostenpflichtiger Charakter vertretbar. Hier müssen Kosten pro Anruf oder Minute mit der erbrachten Dienstleistung in Relation stehen.

Kostenpflichtige und kostenlose Servicenummern im Profil

Für den maximalen Service am Kunden ist die 0800 die ideale Servicenummer. Diese ist für den Anrufenden kostenlos, d. h. das Unternehmen übernimmt die Gesamtkosten des Anrufs. Erreichbarkeit ist im Festnetz und von mobilen Geräten aus zugesichert, lediglich für einen Kundenservice von Anrufenden aus dem Ausland funktioniert die Nummer nicht. Hier ist die internationale Alternative einer 00800 Servicenummer nötig.

Um Teile der Gesprächskosten an den Anrufenden abzugeben, sind 0180-er Vorwahlen die beliebte Alternative. Pro Anruf findet eine Kostenübernahme den Anrufenden zwischen 3,9 und 20,0 Cent statt – je nach Art der Service-Hotline ein vertretbarer Geldbetrag. Da allen Unternehmen und selbst Privatpersonen die Beantragung von Servicenummern möglich ist, ergibt eine Beantragung fast immer Sinn. Vermittelt werden die speziellen Rufnummern über die Bundesnetzagentur.

Kosten und Service in Relation setzen

Im Sinne des Service am Kunden liegt die Beantragung einer kostenlosen Nummer nahe. Schließlich lässt sich mit dieser die maximale Werbewirkung erzielen und zeigen, dass man Anrufenden komplett entgegenkommen möchte. Die Kehrseite dieser Überlegung: Sämtliche Gesprächskosten werden durch die Firma übernommen. Und dies kann bei häufigen Anrufen erheblich ins Geld gehen.

Bei Interesse an einer Service Rufnummer ist die Wirtschaftlichkeit genauso entscheidend wie die Außenwirkung. Hier ist genau zu überlegen, welche Servicenummer den eigenen finanziellen Möglichkeiten und der Zielsetzung der Service Rufnummer entspricht. Die Entscheidung sollte fundiert sein, da eine spätere Änderung der Servicenummer verwirrt. Umso mehr bei der Umstellung von kostenlosen auf kostenpflichtige Servicenummern.

Profi-Hilfe bei der Auswahl nutzen

Fällt die Einschätzung schwer, welche Service Rufnummern zum eigenen Unternehmen passen, kann die Beratung durch einen professionellen Dienstleister wie z.B. PHONEKOM helfen. Dieser übernimmt nicht nur die formale Beantragung der Nummern, genauso kann er grundsätzlich bei der Optimierung der betrieblichen Kommunikation weiterhelfen. Hierzu kann die Umstellung auf eine zeitgemäße, virtuellen Kommunikationsanlage als Cloud-Lösung gehören.

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