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Schmuck zum besten Preis verkaufen

Der hohe Goldpreis veranlasst viele Schmuckbesitzer, alte Schätze oder ungeliebte Schmuckstücke aus Erbschaften anzubieten und die nicht getragenen Schmuckstücke in Geld umzuwandeln. Doch wie kann man als Laie den Wert eines Schmuckstückes ermitteln um somit den besten Preis für Armbänder, Ketten oder Ohrringe erzielen?

Schmuck als Wertanlage

Bis zu den 1950er Jahren war es üblich, hochwertigen Goldschmuck als Wertanlage zu erwerben und diesen von Generation zu Generation weiterzugeben. Auch wenn diese Möglichkeit mit der Zeit an Attraktivität verloren hat, so finden sich in den Schatullen doch immer wieder prunkvolle Armbänder oder Ketten, die eine schöne Summe in die Geldbörsen der Besitzer spülen können. Heute ist Gold wieder so gefragt wie kaum zuvor, denn in Zeiten der andauernden Krisen und der Inflation setzen Anleger wieder vermehrt auf das edle Metall, dass nie an Wert verlieren wird. Wer die Zeit nutzen möchte, sollte die hohen Goldpreise beobachten und seinen (alten) Schmuck jetzt anbieten.

Wie kann man den Wert eines Schmuckstücks ermitteln?

Wer ein Schmuckstück geerbt oder geschenkt bekommen hat, und dieses nun veräußern möchte, sollte sich unbedingt im Vorfeld über den Wert der Stücke informieren, damit man zum einen nicht übers Ohr gehauen wird und natürlich auch den besten Preis erzielen kann. Da es für den Laien oft schwierig sein kann, den Wert eines Schmuckstückes zu ermitteln, können einige Tipps ratsam sein. Wer genau auf Nummer sicher gehen möchte, kann seinen Schmuck bei einem unabhängigen Gutachter oder einem Juwelier schätzen lassen.

Wie ist der Zustand?

Hochwertiger Schmuck wird meist mit Zertifikaten verkauft,
Foto: Stock Fotos artmim

Als erstes wird der Zustand des Schmuckstückes genau begutachtet? Ein gut erhaltenes Schmuckstück lässt sich natürlich besser verkaufen als ein Schmuckstück, dass angelaufen ist. Doch kleine Ablagerungen oder Verunreinigungen, die durch häufiges Tragen entstehen, lassen sich häufig leicht entfernen und die Kette, der Ring oder das Armband erstrahlen schon bald wieder in neuem Glanz. Auch kleinere Schäden, wie ein defekter Verschluss an einer Kette, können von einem erfahrenen Juwelier schnell wieder behoben werden. Zwar kostet die Instandsetzung einen kleinen Obulus, doch steigert dies den Wert eines Schmuckstücks, falls man den Schmuck verkaufen möchte.

Ist ein Zertifikat vorhanden?

Hochwertiger Schmuck wird meist mit Zertifikaten verkauft, der neben dem aktuellen Preis auch den Goldgehalt und das Gewicht der Edelsteine angibt. Möchte man seinen Schmuck später weiterverkaufen, kann ein solches Zertifikat verkaufsfördernd sein. Natürlich beinhaltet ein solches Schriftstück auch den Preis, der für den Schmuck fällig wird. Dies ist ein guter Anhaltspunkt für den späteren Verkauf der Stücke.

Punzen suchen

Die in das Edelmetall eingestempelten Punzen sind neben einem Zertifikat ein wichtiger Hinweis auf den Goldgehalt. Hochwertige Schmuckstücke tragen immer dieses Merkmal und weisen häufig auch noch weitere Punzen auf, die auch das Entstehungsjahr oder den Juwelier hinweisen können, der das Schmuckstück gemacht hat.

Goldpreis ermitteln

Möchte man Gold verkaufen bei der Goldoase oder bei einem stationären Händler, muss man genau wissen, wie der aktuelle Goldpreis ist. Nur wer diesen tagesaktuellen Preis kennt, kann einen guten Preis erzielen. Je nachdem welchen Goldgehalt das Schmuckstück aufweist, kann der Preis durchaus hoch angesiedelt sein, denn zurzeit sind die Preise für ein Gramm Gold enorm hoch und ermöglichen den Verkäufern einen guten Gewinn.

Bei seriösen Händlern verkaufen

Anbieter von Schmuckstücken sollten genau darauf achten, wem sie ihre Schmuckstücke anbieten. Ein zertifizierter Händler, der Mitglied in einer Berufsvereinigung ist, wird faire Preise für die angebotenen Schmuckstücke bieten und so einen fairen Verkauf möglich machen.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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