Frankfurt/Main (ots) – Die gute Nachricht vorweg: In den ersten drei Monaten des Jahres wurden bedeutend weniger deutsche Geldautomaten manipuliert als im Vorjahreszeitraum – ein erheblicher Rückgang der Schäden durch den Einsatz von Kartendubletten an ausländischen Geldautomaten war die Folge. Die schlechte Nachricht: Finanzielle Verluste durch Abhandenkommen oder Diebstahl von girocards (früher ec-Karten) stiegen im Vergleich zum Vorjahr leicht an, so eine aktuelle Statistik der EURO Kartensysteme. Die Ursache ist, dass Karteninhaber oftmals nicht ihren Sorgfaltspflichten nachkommen. Sie bewahren beispielsweise die Geheimnummer zusammen mit der girocard auf oder verdecken nicht die PIN-Eingabe.

Dabei könnten etwa 80 Prozent aller Schäden allein durch einen sorgsamen Umgang mit Karte und PIN verhindert werden, betont EURO Kartensysteme. Dazu gehört auch, dass die Karte bei Verlust oder Diebstahl sofort gesperrt wird. Das gilt nicht nur zuhause, sondern insbesondere im Ausland: Hier haben sich Attacken auf Geldautomaten, bei denen Kartendaten und Geheimnummern deutscher girocards ausspioniert wurden, erhöht. Ein SOS-Infopass mit allen wichtigen Sperrnummern steht als Download unter www.kartensicherheit.de bereit.

Orginal-Meldung: http://www.presseportal.de/pm/38715/2037612/euro_kartensysteme_gmbh/api

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