Aus der Politik werden erste Rufe nach Entlastung für den deutschen Mittelstand laut und die Gewerbeanmeldungen sind in einigen Teilen der Bundesrepublik stark rückläufig. Wer heute nicht optimal wirtschaftet, Marktprognosen einholt und vor allen Dingen unnötige Kosten vermeidet, wird sich mit seinem Unternehmen nicht auf Dauer behaupten können. Es fängt ja heuer schon bei den sich immer weiter nach oben schraubenden Energiekosten an. Die unstete Marktlage und der harte Konkurrenzkampf tun ihr Übriges. Wer nicht rechtzeitig handelt, bleibt auf der Strecke.

Starke Partnerschaften oder harter Konkurrenzkampf?

Das primäre Ziel fast aller Unternehmer lautet „Profit machen und Ausgaben eindämmen“. Da scheint es irgendwie paradox, dass sich gerade viele Mittelständler mit unausgegorenen Geschäftsstrategien selbst in den Ruin treiben. Fortschrittliches Geschäftsgebaren deckt sich nicht immer mit den Gepflogenheiten der modernen Leistungsgesellschaft. Ellenbogen ja – Knüppel nein! Ziel- beziehungsweise Zukunftsorientiertes, wirtschaftliches, nachhaltiges Handeln ist heute mehr denn je gefragt. Starke Partner wollen gefunden und informative Prognosen erstellt werden. Auch die Datenmengen, mit denen wir es jeden Tag zu tun haben, sollte man genauestens analysieren, um Muster zu erkennen und daraus Strategien zu entwickeln. Der Spezialist für Datenanalyse Blue Yonder kann in dieser Beziehung Hilfestellung leisten. Erfolgreiche Betriebe zeichnen sich fernerhin auch dadurch aus, dass sie Partnerschaften mit anderen Unternehmen eingehen. Die Profiteure starken Teamworks sind allerdings nicht nur die Unternehmen selbst! Auch die Kunden, Endverbraucher bzw. Dienstleistungsempfänger können daraus einen Vorteil ziehen, wenn sich die Produkte verbessern, das Sortiment erweitert und/oder Preise gesenkt werden. Statistisch gesehen geht es jenen Firmen, die auf dem Markt Rückendeckung von ihren wirtschaftlichen Weggefährten beziehen, wesentlich besser.

Ist der „Weg des Kriegers“ die einzige Wahrheit?

Miyamato Musashi wurde paradoxerweise für viele Unternehmer und selbst für die Finanzhaie an der Wall Street zu einem Vorbild, obwohl er mit Unternehmertum und Wirtschaft eigentlich gar nichts zu tun hat. Tatsächlich war er ein japanischer Samurai, der in seinem Leben etwa 60 Schwertkampf-Duelle für sich entscheiden konnte und zum Volkshelden avancierte. Sein Buch Gorin no Sho (auf Deutsch „Das Buch der Fünf Ringe“) enthält seine gesammelten Lebensweisheiten, die sich auch – wie von ihm beabsichtigt – auf andere Lebensbereiche anwenden lassen. Kampfflieger, Manager und Unternehmer richten sich häufig nach diesem Wegweiser – häufig mit Erfolg. Der heutige Markt setzt aber auch voraus, dass man nicht nur Krieger und Stratege, sondern vielmehr ein menschlicher, nachvollziehbarer Unternehmensführer ist, der sich starke Partner sucht und auf die Bedürfnisse seiner Kunden eingeht. Wer jeden Morgen aufsteht und sich für einen Samurai hält, der im Verlauf des Tages Konkurrenten mit dem Katana zur Strecke bringen muss, lebt nicht mehr in der Realität.

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