Unterhaching – Das Europäische Parlament hat heute neue Regeln für die Verwendung von Kältemitteln in Klimaanlagen, Wärmepumpen, Kühlschränken und Kälteanlagen verabschiedet. Mit der neuen F-Gas-Verordnung, die ab 2015 in Kraft tritt, will die Europäische Union im Rahmen des europäischen Klimaschutzes zusätzliche 70 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente F-Gas-Emissionen in 2030 einsparen. “Wir begrüßen die neuen Regelungen.

Quellenangabe: "obs/Daikin Airconditioning Germany GmbH"

Quellenangabe: “obs/Daikin Airconditioning Germany GmbH”

Dies ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg in eine kohlenstoffarme Wirtschaft. Die CO2-Emissionen, die direkt durch Kältemittel entstehen, haben zwar beispielsweise in Europa nur einen Anteil von etwa 2 % an den Gesamt-Treibhausgasemissionen, sie zeigen jedoch den Schwellenländern, sich auf neue Kältemittel zu konzentrieren”, erklärt Gunther Gamst, Geschäftsführer der Deutschland-Tochter des weltweit führenden Klimaanlagenherstellers DAIKIN. “Für einen nachhaltigen Klimaschutz ist es daher vor allem wichtig, die Energieeffizienz der Anlagen deutlich zu steigern und auf den Einsatz fossiler Energien komplett zu verzichten. Hierfür macht sich DAIKIN stark, denn durch neueste, effiziente Kälte-, Klima- und Wärmepumpentechnik kombiniert mit den passenden Kältemitteln kann der Gesamt-CO2-Ausstoß in Deutschland um mindestens 20 % verringert werden”, so Gunther Gamst.

Der Europäische Rat wird am 14. April über die neuen Regeln abstimmen. Kern der neuen Verordnung ist, dass Kältemittel mit einem hohen Treibhauspotential GWP (Global Warming Potential) von über 2.500 vollständig verboten werden. Der Trend zu umweltfreundlicheren Kältemitteln ist nicht neu. DAIKIN setzt in seinen Systemen seit Jahren Kältemittel mit niedrigem GWP ein. Diese dürfen somit auch in Zukunft weiter verwendet werden. Als einziger Klimaanlagen- und Wärmepumpenhersteller weltweit, entwickelt und produziert DAIKIN selbst Kältemittel und kann sie so ideal auf die Anlagen sowie den jeweiligen Anwendungsfall abstimmen, um die Energieeffizienz der Anlagen weiter zu verbessern. Da Kältemittel die Effizienz einer Anlage erheblich steigern, ist die Wahl des Kältemittels besonders wichtig, um die CO2-Emissionen im Betrieb der Anlage zu senken. Ein Beispiel hierfür ist die neue Luft-Luft-Wärmepumpe Ururu Sarara, die DAIKIN Ende 2012 erstmals mit dem Kältemittel R32 auf dem europäischen Markt eingeführt hat. R32 hat ein geringes Treibhauspotential von 675, das somit um 68 % niedriger ist als das des Vorgänger-Kältemittels. Gleichzeitig weist es im Kühl- sowie auch im Heizbetrieb die besten Leistungsdaten und die niedrigsten Emissionen (indirekt und direkt) über den gesamten Lebenszyklus auf. “Im Bereich Heizung/Kälte/Klima ist es möglich, mit heutiger Technologie mit Hocheffizienz-Kältemitteln den Gesamt-CO2-Ausstoß deutlich zu verringern. Die technischen Lösungen dafür sind heute schon vorhanden und ausgereift – sie müssen nur eingesetzt werden. Ein Muss, um die europäischen Klimaschutzziele zu erreichen”, erklärt Gunther Gamst.

Quelle: ots

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Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de
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