Überschuss zwischen November und Januar um 22 Prozent auf 9,8 Millionen Euro gestiegen

Halle/Westfalen. Der Modekonzern Gerry Weber hat im ersten Geschäftsquartal das Ergebnis gesteigert und erwartet eine Fortsetzung des Wachstumskurses. Der Überschuss sei zwischen November und Januar um 22 Prozent auf 9,8 Millionen Euro gestiegen, teilte der im westfälischen Halle ansässige Konzern am Donnerstag mit.

Das Gewinnwachstum verdankt der auf Mode für Erwachsene spezialisierte Konzern nach eigenen Angaben seinen Ladengeschäften, die schneller wachsen als der Vertrieb über Handelspartner.

Der Umsatz des eigenen Einzelhandelsgeschäfts legte um 26,8 Prozent auf 49,4 Millionen Euro zu, während der Großhandel im Quartal lediglich 8,5 Prozent mehr erlöste. Mit 153,5 Millionen Euro lagen die Konzernumsätze um knapp zehn Prozent über dem Vorjahr.

Gerry Weber zeigte sich nach dem ersten Quartal zuversichtlich für das Erreichen der Umsatz- und Ertragsprognose 2010/11. Das Unternehmen rechnet demnach im Geschäftsjahr mit einem Umsatzplus von über zehn Prozent auf etwa 700 Millionen Euro. Auch in den kommenden zwei bis drei Geschäftsjahren soll der Umsatz jeweils zweistellig wachsen.

Die Expansionsgeschwindigkeit des eigenen Einzelhandelsgeschäfts solle noch einmal deutlich erhöht werden, teilte der Konzern mit. Pro Jahr sollen 65 bis 75 eigene Läden eröffnet werden. Hinzu kommen rund 60 bis 70 weitere pro Jahr durch Franchisenehmer. Auch die Auslandsaktivitäten würden ausgebaut. Als Partner des Handels will Gerry Weber im laufenden Geschäftsjahr rund 200 neue Shop-in-Shops eröffnen.

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