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Marketing Trend 2016: Augmented Reality für innovative Werbeaktivitäten

In Zeiten der Reizüberflutung ist die Beziehung zwischen Unternehmen und ihren Kunden nicht leicht aufgebaut. Mistrauen in Werbebotschaften und Überforderung durch den steten Einfluss werblicher Formate haben Konsumenten abgestumpft und ihre Loyalität gegenüber einem Unternehmen allein minimiert. Die Folge: Viele Werbeaktivitäten bleiben unbemerkt, können ihre Werbeeffekte nicht entfalten und gehen zwischen der Konkurrenz unter. Durch ausgefallene, besondere und innovative Werbeideen aufzufallen ist die einzige Lösung für Unternehmen in dieser Situation. Der neuste Trend dabei ist Augmented Reality. Und diese Marketing-Innovation wird uns noch viele Jahre begleiten…

Quelle: allbranded.de
Quelle: allbranded.de

Augmented Reality: Kein kurzlebiger Trend

Mehrere Studien prognostizieren Augmented Reality eine rosige Zukunft in der sonst so dynamischen Werbebranche. Die Londoner Agentur ZenithOptimedia kürt Augmented Reality zu einen der sechs Trends, die auch noch in 25 Jahren für uns präsent sein werden. Die Deutsche Bank Research sieht für Augmented Reality ein enormes wirtschaftliches Wachstum in den nächsten Jahren: Der Weltmarkt wird bis 2020 von 500 Mio. auf 7,5 Mrd. Euro ansteigen. Augmented Reality scheint in der dynamischen Werbewelt zu überleben – vermutlich wegen der eigenen Dynamik und Anpassungsfähigkeit, die diese Technologie mit sich bringt.

So funktioniert Augmented Reality

Augmented Reality( AR) ist ein Mix aus physischer und virtueller Realität. Übersetzt wird Augmented Reality mit erweiterter Realität. Dabei wird die Realität durch digitale Komponenten erweitert. Die Augmented Reality-Technologie startet mit einem Marker. Ein Marker ist quasi der Nachfolger des QR-Codes. Ein beliebiges Bild oder im Besonderen ein Logo kann zum Marker gemacht werden, in dem digitale Informationen hinterlegt werden. Über eine AR-App, wie zum Beispiel Sensar, wird das Logo mit Smartphone- oder Tabletkamera gescannt und ruft dann jede beliebige Information auf. Das kann zum Beispiel ein Link sein, ein Video oder Bilder in 2D oder 3D. Gleichzeitig können Standorte über Augmented Reality-Integrationen geteilt werden oder 3D-Animationen. Letztere sind besonders beliebt, da sie Markengeschichten verbildlichen und mit den Usern interagieren.

Augmented Reality eröffnet somit eine ganz neue Werbewelt, die werbenden Unternehmen als auch potentiellen Zielgruppen mehrwertige Zusatzinformationen bietet.

So setzen Sie AR ein

Die Augmented Reality-Technologie lässt sich auf ganz unterschiedliche Art und Weise in Ihre Marketingaktivitäten einbauen. Große Konzerne, wie etwa Google setzen auf Smart Glasses, die mittels AR Informationen zum aktuellen Standort des Trägers auf ihre Brillengläser projizieren können. Andere, wie IKEA, reichern mit 3D-Animationen von Artikeln ihre Kataloge an. Doch es gibt auch weniger aufwendige Maßnahmen, um Augmented Reality auch für Sie und ihr Unternehmen umsetzbar zu machen. So können auch Werbeartikel, die Sie bereits seit Jahren einsetzen für AR verwendet werden. Dabei wird das Logo auf dem Werbeartikel zum Marker und ist somit Schlüssel für eine erweiterte Markenwelt. So überraschen Sie ihre Werbezielgruppe.

Wirkung von Werbeartikeln und Augmented Reality

Werbeartikel gelten als beliebteste Werbeträger in Deutschland. Die Besonderheit ist, dass sowohl Unternehmen als auch die Empfänger der Werbegeschenke dieser Meinung sind. Die Beliebtheit von Werbeartikeln erhöht ihre Werbeeffekte ungemein. Sie wirken langfristig und können aufgrund ihres Nutzwertes besondere Sympathie für die werbende Marke erzeugen. Gleichzeitig verbessert sich die Beziehung zwischen Unternehmen und Beschenkten, sodass auch wirtschaftliche Erfolge aus dem Einsatz von Werbeartikeln hervorgehen. Gleichzeitig können Werbeartikel in Kombination mit Augmented Reality auch neue Beziehungen aufbauen und pflegen, indem sie Neukunden überraschen und für das werbende Unternehmen begeistern AR ist das virtuelle i-Tüpfelchen der haptischen Werbung. Sie ermöglicht virtuelle Rundgänge im Hauptsitz des Unternehmens, integriert Spiele in Werbemaßnahmen, gibt Verkaufsaktionen am Point of Sale mit 3-D Animationen den notwendigen Kick und spricht mehr Sinne an als jede Werbeform zuvor.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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