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Konjunktur kühlt sich im OECD-Raum im dritten Quartal ab

Paris. In den Mitgliedsstaaten der OECD hat sich das Wirtschaftswachstum im dritten Quartal abgeschwächt. Wie die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Montag in Paris vorläufig mitteilte, stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorquartal saisonbereinigt um 0,6 Prozent. Im zweiten Quartal war noch ein Anstieg von 0,9 Prozent verzeichnet worden.

Sowohl in der Eurozone als auch in der gesamten EU nahm die Wirtschaftsleistung zwischen Juli und September um 0,4 Prozent zu. Im zweiten Jahresviertel hatte sich das Plus noch auf jeweils 1,0 Prozent belaufen. Dabei blieb das Wachstum in Deutschland mit 0,7 Prozent robust – fiel allerdings deutlich schwächer aus als im Vorquartal, als noch ein BIP-Zuwachs von 2,3 Prozent verzeichnet worden war.

Auch in Frankreich (0,4 Prozent), Italien (plus 0,2 Prozent) und Großbritannien (plus 0,8 Prozent) wurde im dritten Quartal langsameres Wachstum als im Vorquartal ermittelt. Dagegen beschleunigte sich das Wachstum in Japan (0,9 Prozent) sowie in den USA (plus 0,5 Prozent) im Vergleich zum zweiten Quartal.

Wie die OECD weiter mitteilte, stieg das BIP in den Mitgliedsländern auf Jahressicht im dritten Quartal – wie bereits im zweiten Jahresviertel – um 3,1 Prozent. In Deutschland belief sich das Wachstum gegenüber dem Vorjahr auf 3,9 Prozent, in den USA auf 3,1 Prozent.

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