Frankfurt/Main. Die staatliche Förderbank KfW hat im vergangenen Jahr das höchste inländische Fördervolumen ihrer Geschichte erzielt. Wirtschaft, Umwelt, Wohnungswirtschaft und Bildung in Deutschland seien mit 50,9 Milliarden Euro gefördert worden, teilte die Bankengruppe am Freitag in Frankfurt am Main mit. 2008 waren es 45,4 Milliarden Euro.

Allein im Bereich der gewerblichen Wirtschaft seien 23,8 Milliarden Euro aufgebracht worden, der weit überwiegenden Teil für kleine und mittelständische Unternehmen. Vorstandsvorsitzender Ulrich Schröder sagte, im Jahr der schwersten Finanz- und Wirtschaftkrise seit 1932 sei die KfW in besonderer Weise gefordert gewesen. Dabei habe das KfW-Sonderprogramm den Schwerpunkt bei der Unterstützung der Bundesregierung im Kampf gegen die Folgen der Krise gebildet.

Zweitwichtigster Förderschwerpunkt der KfW war der Klima- und Umweltschutz. Im Rahmen der Programme für Energieeffizientes Bauen und Sanieren sei die Verbesserung der Energiebilanz von Wohngebäuden und die Reduktion von CO2-Emissionen mit insgesamt 8,9 Milliarden Euro gefördert worden.

Während das inländische Fördergeschäft gegenüber 2008 um 12,1 Prozent gestiegen sei, habe die globale Finanz- und Wirtschaftskrise Auswirkungen auf das Ergebnis der weiteren Geschäftsbereiche gehabt, teilte die KfW weiter mit. Das gesamte Geschäftsvolumen der Bankengruppe habe im vergangenen Jahr 63,9 Milliarden Euro betragen und damit um knapp 4 Milliarden unter dem Vorjahresergebnis gelegen.

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