US-Cars kaufen – Kein Risiko
Verschiedenes

Kein Risiko beim Kauf eines US Cars

Sich einmal im Leben wie Dom Toretto fühlen, das hätte was. Damit ist nicht das kriminelle Leben als Gesetzesflüchtling gemeint, auch die schnellen und wütenden Straßenrennen zählen nicht zum Wunsch, sondern dieses Auto einmal fahren zu dürfen. So ein 1970 Dodge Charger R/T sieht schon augenfällig aus. Aber wie kommt man an dieses Auto?

So einfach zum Traumauto

Gut, ein Skoda ist zwar auch nicht schlecht, aber man hat ja andere Träume. Es gibt ja im Internet Homepages, bei denen man original US Cars kaufen kann.

Fahrzeugsuche

Bevor wir mit einem amerikanischen Auto unserer Wahl durch Mannheim fahren dürfen, müssen wir erst einmal das Fahrzeug suchen.

Fahrzeuginspektion

Nachdem uns mitgeteilt wurde, dass es tatsächlich ein Auto gibt, das unsere Spezifikationen zur Gänze erfüllt, steht natürlich ein anderes Problem im Raum. Woher können wir sicher sein, dass der Händler, der mit unseren Quellen Kontakt aufgenommen hat, auch tatsächlich seriös ist?

So ist es gut, wenn man einen Experten zurate ziehen kann, der dann einen umfangreichen Report erstattet.
Hierbei sollte auf folgende Punkte geachtet werden.

  • Karosserie und Lack
  • Cabrio-Verdeck
  • Kofferraum
  • Motor
  • Instrumente und Elektrik
  • Unterboden
  • Innenraum
  • Felgen und Reifen
  • Fahrzeugpapiere / Dokumente

Wenn das alles zur vollsten Zufriedenheit überprüft wurde und der Experte eine erfolgreiche Probefahrt vermelden konnte, steht dem nächsten Punkt, der Kaufabwicklung nichts im Wege.

Kaufabwicklung

Hier kann es allerdings zu Schwierigkeiten kommen. Es soll ja ein originales amerikanisches Auto gekauft werden und da ist die Chance groß, dass man im Land der unbegrenzten Möglichkeiten fündig wird.

Da sitzt dann der Vertragspartner schon mal in Colorado. Dies allein stellte kein Problem dar, doch es ist möglich, dass die amerikanischen Geldinstitute dem Verkäufer anraten, die Kontodaten dem Käufer nicht mitzuteilen, da wir eine ausländische Privatperson sind.

Was tut man dann?

Nun, Homepages, deren Ersteller ihren Lebensunterhalt mit dem Kaufen und Verkaufen der amerikanischen Automobile verdienen, können die Kaufabwicklung übernehmen. Das hat für uns den großen Vorteil, dass wir eine Rechtssicherheit haben. Weiterhin bieten einige Seiten einen Treuhandservice an, der dann das Geschäft Zug um Zug erledigt.

Sprich: Das Geld fließt erst dann an den Verkäufer, wenn sich der Wagen in unserem Besitz befindet.

Sicherer Transport

Aber noch steht der Wagen in Colorado. Wie kommt er nach Mannheim? Auch hier treten manche Homepagebesitzer als Vermittler auf, organisieren den Transport, was für uns bedeutet, dass wir uns um nichts kümmern müssen. Der Wagen kann optional auch noch durch eigene Fachwerkstätten überprüft werden und wird entweder dorthin oder gleich vor unsere Haustür geliefert.

Import und Zoll

Aber ein weiteres Problem erhebt sein Haupt. Hier wird ein Kraftfahrzeug aus einem Drittland importiert – was bedeutet, dass alle notwendigen Dokumente beschafft und vorgelegt werden müssen. Und dies, bevor der Import begonnen werden kann. Das heißt unter anderem: Kaufvertrag, COC-Papiere, Präferenznachweise, zollamtlich bestätigte Ausfuhrerklärung und eine Unterschriftbeglaubigung für den Kaufvertrag im Ausland. Des Weiteren ist eine NoVa (Normwertverbrauchsabgabe) zu berechnen und abzuführen, sollten wir den Wagen selbst importieren wollen.
Aber auch hier gilt: Gute Homepages verstehen sich da als Dienstleister und übernehmen das für den Kunden.

Zulassung

Aber jetzt steht der Dodge vor der Haustür – dann kann man doch einsteigen und losbrausen, oder?
Nicht so ganz, denn in Deutschland oder Österreich ist man diesbezüglich an gewisse Regularien gebunden. Wir brauchen eine Einzelgenehmigung, da es sich um ein Kraftfahrzeug ohne eine EU-Betriebserlaubnis handelt. Alternativ wird eine Ausnahmegenehmigung benötigt. Hierfür muss man sich mit der Technischen Prüfstelle des Amtes der Landesregierung in Kontakt setzen.

Praktisch auch hier, wenn Firmen dies für einen übernehmen und eventuell entsprechend den hiesigen Vorgaben umrüsten.

Fazit

Nachdem man sich um all diese Dinge gekümmert hat, stehen der Spritztour ins Blaue dann nur noch die absurd-hohen Spritkosten für so ein Auto im Wege, oder die sich auf die Straße klebende ‚Letzte Generation’. Aber ansonsten: Man schnappe sich die Frau, die Kinder, die Eltern und den Hund, murmele ein „Family“ und los gehts. Man hat ein US-Auto erworben – no risk, but fun.

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