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Intelligente, nachhaltige und leichte Sitzlösung für die obere Mittelklasse

Frankfurt (ots) – Johnson Controls, ein weltweit führendes Unternehmen bei automobilen Sitzsystemen und -komponenten, stellt zur IAA 2013 erstmals in Europa den Synergy Seat Gen 3 vor. Das Sitzkonzept bündelt zahlreiche Innovationen von Johnson Controls.

Der Synergy Seat Gen 3 zeigt in bislang ungekannter Form die einzigartigen Kompetenzen des weltweit führenden Herstellers von Autositzen. „Die Innovation setzt beim Synergy Seat Gen 3 bereits weit vor der eigentlichen Definition und Umsetzung von Produkteigenschaften an. Wir haben von Anfang an konsequent ganzheitlich gedacht“, sagt Andreas Maashoff, Director Industrial Design & Craftsmanship sowie Consumer & Market Research von Johnson Controls Automotive Seating. „In einem interdisziplinären Team haben wir zunächst aktuelle Informationen aus Trend- und Verbraucherforschung, Kundenfeedbacks, Marktdaten und Benchmarking zusammengetragen. Anschließend haben wir die Ansprüche der Konsumenten, der Autohersteller mit ihrer jeweiligen Strategie und Markenidentität sowie von Johnson Controls selbst als Innovations-, Technologie- und Designführer formuliert.“

Quellenangabe: "obs/Johnson Controls Automotive Experience"
Quellenangabe: „obs/Johnson Controls Automotive Experience“

Frühzeitige Produktdefinition

Diese sehr frühzeitige Produktdefinition – gekoppelt mit den Vorteilen von Virtual-Design- und Virtual-Engineering-Werkzeugen – ermöglichte eine schnell verfügbare, wirklichkeitsnahe Visualisierung von 3D-Sitzmodellen. Konsequent im Zeichen des Synergiegedankens stand auch der gesamte Produktentstehungsprozess, in den die Innovationskompetenz aus den Bereichen Sitzsysteme, Metall und Mechanismen, Schaum, Bezüge und Textilien sowie Verbundwerkstoffe einfloss. Gemeinsames Ziel aller Experten war eine intelligente Sitzlösung für die obere Mittelklasse, die umweltverträgliche Materialien mit modernster Spitzentechnologie kombiniert und auf einzigartige Weise reduzierte Masse und Komplexität mit mehr Komfort und Sicherheit in Einklang bringt.

Ausdrucksstarkes Design

„Der Sitz wird im automobilen Innenraum immer mehr zu einem der zentralen Gestaltungs- und damit auch Differenzierungsmerkmale. Individualisierung spielt eine größere Rolle als je zuvor“, erklärt Maashoff. Der Synergy Seat Gen 3 von Johnson Controls präsentiert ein Designkonzept mit einer Reihe von attraktiven Gestaltungsdetails. Schon auf den ersten Blick ist die hohe Qualität der Materialien und der handwerklichen Verarbeitung wahrnehmbar.

„Wir haben aktuelle Trends aus Architektur und Mode aufgegriffen und übersetzt. Im expressiven, dreidimensionalen Design unseres Synergy Seat Gen 3 finden sich aber auch wichtige Elemente aktueller Fahrzeugexterieurs wieder“, sagt Maashoff. Dazu gehören zum Beispiel auffällige Rahmenstrukturen, die die Designer von Johnson Controls in hellen Außenlinien und dunklen Innenzonen umgesetzt haben. Durch Zierstreifen und -nähte haben sie Konturen hervorgehoben und das skulpturale Erscheinungsbild des Sitzes unterstrichen. Die dezente Ambientebeleuchtung in der Rückenlehne zum Fond greift ebenfalls einen aktuellen Trend auf. „Zudem spielen wir bewusst mit dem Gegensatz von konvexen und konkaven Flächen. Durch betont konkave Flächen nehmen wir sichtbar Volumen aus dem Sitz und erzielen so auch einen visuellen Leichtbaueffekt“, erläutert Maashoff.

Reduzierte Masse und Komplexität

Im leichten Design wird eins der wichtigsten Merkmale des Synergy Seat Gen 3 bereits gestalterisch aufgegriffen – im Inneren erweist sich die Einsparung von Masse als wesentliches Konstruktionsprinzip. Ein zentrales Element ist dabei die innovative Rückenlehne aus Organoblech. „Wir haben hier zielgerichtet Gewebematerial mit einem Spritzgussprozess kombiniert. So erreichen wir eine ähnliche Stabilität wie zum Beispiel bei glasfaserverstärkten Kunststoffen und Festigkeitswerte, die denen von Carbon nahekommen. Auf die herkömmliche Metallstruktur im Inneren der Rückenlehne können wir so komplett verzichten“, erläutert Maashoff. Auch Bauteile wie Befestigungselemente für die Aufnahme von Seitenwangen oder Kopfstützen lassen sich problemlos bereits im Guss in die Lehne integrieren. Damit reduziert Johnson Controls sowohl die Gesamtzahl der Teile als auch die Komplexität im Inneren.

Dank ihrer schlanken Kontur fügt sich die Rückenlehne äußerst platzsparend in Autoinnenräume ein. Als sichtbares Bauteil ist sie zudem überaus flexibel im Oberflächendesign: Farbe, Glanzgrad und Haptik des Schalenmaterials sind zum Beispiel über direkt aufgetragene Dünnfolien variierbar. Effekte können jedoch auch durch Lack oder durch mit Textil und Leder kaschierte Flächen erzielt werden.

Zur Reduzierung von Masse und Komplexität der Struktur tragen zudem auch die innovativen und leichten Sitzschienen sowie die Höhen- und Neigungsversteller von Johnson Controls bei. Zum Beispiel ist der im Synergy Seat Gen 3 eingesetzte Lehnenversteller Taumel 3000 von Johnson Controls bis zu 44 Prozent leichter als sein Vorgänger.

Neueste Kopfstützen-Generation

Eine weitere innovative Lösung zeigt Johnson Controls im Synergy Seat Gen 3 mit der neuesten Kopfstützen-Generation, deren Design harmonisch in das Erscheinungsbild des gesamten Sitzes integriert wurde. Die passive Kopfstütze ist voll elektrisch horizontal und vertikal verstellbar und bietet so maximale Sicherheit, Flexibilität, Benutzerfreundlichkeit und hohen Komfort. Auch sie zeichnet sich durch reduzierte Komplexität aus: Die Verstellmechanik ist komplett ins Bauteil integriert, was die Montage erheblich vereinfacht. Dem Premiumanspruch folgend wurde zudem das akustische Profil ihrer Bediengeräusche wie auch der übrigen Verstellmechanismen des Sitzes auf Fahrzeuge der Luxusklasse ausgelegt.

Klimazonen für mehr Komfort

Der Synergy Seat Gen 3 verfügt über Textilbezüge mit integrierten Klimazonen. Diese DryFit-Stoffe sind atmungsaktiv und transportieren Feuchtigkeit über das darunterliegende, in 3D-Technologie gewebte Abstandsgewirke weg vom Körper, um so für anhaltendes Wohlbefinden zu sorgen. Die optionalen Lederbezüge zeichnen sich durch 3D-Effekte und auffällige Nahtbilder aus, die in einem eigens entwickelten, computergesteuerten Nähverfahren erzeugt werden. Für verbesserte Klimaeigenschaften können zudem Perforationszonen im Leder genutzt werden, deren Design kundenspezifisch wählbar ist. Unter den Bezügen sorgt der Mehrzonenschaum VariTec mit seinen verschiedenen Härtegraden im Sitzkissen sowohl für ein angenehmes Einsitzverhalten als auch für Komfort auf langen Strecken.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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