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Höhepunkt für den DSV – die Vierschanzentournee 2013/14

Mit den ersten Adventswochenenden beginnt die Vorfreude auf die Weihnachtszeit. Doch auch im sportlichen Kalender warten in dieser Zeit einige Highlights: Neben dem Biathlon auf Schalke und dem Ski Alpin Weltcup im Val di Fiemme findet in der Zeit zwischen Weihnachten und Silvester alle Jahre wieder die Vierschanzen-Tournee statt. Vor ca. einer Woche wurde dazu noch bekannt gegeben, dass alle Vier Standorte des kleinen, aber prestigeträchtigen Turniers ausreichend präpariert sind; einem fulminanten Jahresabschluss aus Sicht des deutschen Skiverbandes steht damit nichts mehr im Wege.

Aus sportlicher Sicht waren die letzten Jahre nach der Generation Schmitt, Hannawald und Uhrmann jedoch weniger schön für die Skisprung-Abteilung des DSV. Bereits eine Platzierung unter den Top 10 galt stets als positive Überraschung, beim Mannschaftsspringen auf dem Podest zu stehen als ein Erfolg, mit dem niemand wirklich gerechnen hatte. Dieses Jahr aber gab es auf allen vier Weltcup-Schanzen jeweils vier unterschiedliche DSV-Adler, die es aufs Podest schafften. Severin Freund siegte sogar erst kürzlich auf seiner Lieblingsschanze und katapultierte damit das deutsche Team in der Länderwertung sogar vor Japan und Österreich.

Mehr Aufmerksamkeit durch spannenden Wettbewerb

Vor allem Severin Freund, der bereits mit 19 Jahren sein Weltcup-Debüt im Profi-Bereich absolvieren konnte, gilt auf Grund seiner starken Leistung in Lillehammer als einer der Mitstreiter um den begehrten Pokal der Tournee. Für die für den Sport eher unnatürliche Aufmerksamkeit bei diesem Wettkampf gibt es mehrere Gründe. Zum einen handelt es sich bei Garmischparten-Kirchen, Bischofshofen, Innsbruck und Oberstdorf um absolute Skisprung-Hochburgen. Die Stadien bieten insgesamt mehr als 120.000 Zuschauern Platz, es bleiben selten Stehraum oder gar Sitzplätze frei, und meist ist bereits im Oktober das gesamte Kartenkontingent verkauft. Das ist auch für Sponsoren besonders interessant. Die Banner auf der Wand hinter der Absprungbank sind dabei am beliebtesten. Hauptsponsoren sind dieses Jahr Honda, bet-at-home, Generali sowie Intersport. Letzterer sicherte sich vor allem die Werbeplätze in Oberstdorf, wo die Tournee am 28. Dezember starten wird.

Die Firma wird mit einem Einzelhandelsumsatz von 10,2 Mrd. Euro dotiert und ist mit ca. 5.400 Geschäften in 42 Ländern auf der gesamten Welt präsent. Besonders für die Abteilung essenzieller Skikleidung ist die Firma bekannt. Daher bildet sie unter den vier Hauptsponsoren klar den “Relevantesten” der Referenzen, die es dieses Jahr geben wird. In einem Statement, welches direkt auf der offiziellen Seite der Tournee veröffentlicht wurde, erläuterte Franz Julen (CEO von Intersport International Corporation) noch einmal, dass Wintersport für Intersport ein absoluter Kernbereich sei, für den auch weiterhin in Sponsoring, Werbung und Schulung investiert würde. Des Weiteren ist sich Michael Witta (CEO Infront Austria) sicher, dass Intersport “zum Auftakt der Wintersport-Saison wiederum einen Ausverkauf” vermelden kann.

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