Berlin (ots) – Die Deutschen lieben Bargeld. Sie bezahlen auch in einem Zeitalter, in dem mehr und mehr Kreditkarten und girocards zum Einsatz kommen, die meisten Einkäufe immer noch bar – mit Münzen und Banknoten. Was viele jedoch nicht wissen: Zum Bezahlen können Münzen nur in begrenzter Menge verwendet werden.

Niemand ist verpflichtet, bei einer Zahlung mehr als 50 Münzen anzunehmen. Das gilt für Privatpersonen ebenso wie für Geschäfte, Gaststätten oder Tankstellen. Für deutsche Gedenkmünzen – so sie denn im Verkehr auftauchen – gilt zudem ein Höchstbetrag von 200 Euro pro Zahlung. Nur Banknoten sind gesetzliche Zahlungsmittel in unbegrenzter Höhe.

Jedem Bürger steht es natürlich frei, seine Euro- und Eurocentmünzen in beliebiger Zahl kostenlos bei den Filialen der Deutschen Bundesbank in Banknoten eintauschen. Wo die nächstgelegene Filiale ist, weiß die Hausbank. Eine Adressenliste findet sich zudem auf der Internetseite der Bundesbank.

Orginal-Meldung: http://www.presseportal.de/pm/50681/2021430/bundesverband_deutscher_banken/api

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