Die Gründung eines Unternehmens ist oft eine starke Belastung für den Gründer und seine Familie. Sehr oft gehen auch Beziehungen aufgrund der Gründung eines Unternehmens in Brüche. Stellt sich später ein lukrativer Unternehmensverkauf als Motiv heraus, herrscht vielerorts Reue über diesen Schritt. Unternehmensverkäufe werden heute besonders bei technisch orientierten Start-ups in Millionenhöhe abgeschlossen. Daraus lukriert der Gründer dann selbst ein Millionenvermögen. Allerdings muss man so ehrlich sein und zugeben, dass Verkäufe in dieser Größenordnung doch einen gewissen Seltenheitswert aufweisen. Die Motivation der Gründung eines Unternehmens beinhaltet aber dennoch immer einen gewissen Grad der wirtschaftlichen Unabhängigkeit. Dies kann aber bereits während der unternehmerischen Tätigkeit erfolgen.

Gründer und Nachfolgeregelung

Die Gründung eines Unternehmens ist oft eine starke Belastung für den Gründer und seine Familie.

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Wenn das Geschäft gut läuft, lassen sich bereits in den Anfangsjahren zahlreiche Gelder auf die Seite legen und ein schönes Leben organisieren. Bei der Gründung des Unternehmens liegt es also auch im Interesse des Gründers, unabhängiges berufliches Handeln des Gründers zu ermöglichen. Wenn sich im Laufe der Jahre ein lukrativer Exit ausgehen sollte, wird wohl auch kein Gründer bei der entsprechenden Summe „Nein“ sagen. Vermutlich liegen die persönlichen Ziele wahrscheinlich auch sehr eng mit Ihren Geschäftszielen zusammen. Meist wird der Verkauf des Unternehmens auch selbst organisiert. Besonders in Zeiten des wirtschaftlichen Aufschwungs wird man von der Euphorie an der Börse Gebrauch machen und den hohen Unternehmenswert zu Geld machen wollen. Wenn das Angebot stimmt, wird man diesen Schritt durchwegs als überlegenswert einstufen. Gründe für einen Unternehmensverkauf gibt es also sehr viele.

Alternativen zum Verkauf des Unternehmens

Es muss allerdings nicht immer der Verkauf eines Unternehmens sein. Viele Gründer wollen ihre Kinder am Erfolg des Unternehmens teilhaben lassen. Sie überlegen vielleicht, den Kindern Anteile zu hinterlassen und binden sie vermehrt in den Geschäftsbetrieb ein. Wenn jedoch die Kinder kein Interesse an dem Geschäft haben, dann wird man schwer am Verkauf von Unternehmensanteilen vorbeikommen können. Immerhin muss auch das strategische Wagnis berücksichtigt werden. Es geht vor allem auch um die Planung der eigenen Belange, die damit zusammenhängen, dass man die Zeit für den eigenen Ruhestand besser planen will. Wenn zum Beispiel das Pensionskapital durch den Erlös aus dem Verkauf des Unternehmens vermehrt werden soll, um liquide Werte zu schaffen, wird man viele Details beachten müssen.

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Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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