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Gemütlich wohnen: So wird Ihre Wohnung zu einer Wohlfühloase

Jeden Abend kommen die Menschen nach Hause, in die eigenen vier Wände. Der Wohnraum ist mehr, als ein Schutz vor Witterungsbedingungen und ein Postkasten, vielmehr ist es ein Ort der Geborgenheit, der Entspannung, der Familie. Das Zuhause sollte den Menschen zur Ruhe bringen, entlasten und wärmen, den Raum für Einsamkeit und Zweisamkeit geben, Erholung bieten und Ruhe spenden. Umso negativer ist es, dass sehr viele Deutsche sich im eigenen Zuhause nicht wohl fühlen. Gründe sind neben der sozialen Probleme sehr vielfältig: Fehlende oder unpassende Einrichtung, Baumängel, Luftzug, Kälte oder Unordnung. Ein Mensch, der sich in seinem Haus nicht wohl fühlt, ist psychisch weniger stabil und anfälliger für Stress und Krankheiten. Er verliert Belastungsfähigkeit, wird reizbar, unzufrieden und unglücklich. Jeder sollte die Chance haben, sich auf das Zuhause zu freuen, und meistens schaffen es bereits kleinere Veränderungen in der Einrichtung, den Menschen zum Wohlgefühl zu bewegen.

Eine gewisse Grundordnung hilft dabei, das Aufräumen schnell zu bewältigen Foto: pixabay.com

1. Raum und Ordnung schaffen
Die meisten Menschen, die keine Ordnung und Sauberkeit in ihrer Wohnung haben, haben keine Struktur. Mit kleinen Tricks und zusätzlichen Einrichtungsgegenständen ist das Halten der Ordnung in der Wohnung ein Kinderspiel. Zum Beispiel darf es auf keinen Fall Mangel an Stauraum entstehen, denn nur reichliche Regale und Schubladen erlauben Ordnung. Wenn bestimmte Gegenstände keine festen Plätze haben ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie irgendwo liegen bleiben.

  • Jede Ablage, jedes Regal und jede Schublade braucht eine konkrete Funktion.
  • Für alle Gegenstände muss ausreichend Platz vorhanden sein.
  • Feste Aufräumtage und Zeiten sollten eingeführt werden.
  • Zuständigkeitsbereiche können auf die Familienmitglieder aufgeteilt werden, so ist die Aufgabe kleiner und scheint besser machbar zu sein.
  • Häufiger Besuch einladen: In Erwartung der Gäste räumen Menschen eher auf.

Mit kleineren Tricks gelingt das Aufräumen besser und jeder Mensch muss erst seine eigene Bewältigungsstrategie für die Ordnung entwickeln.

2. Sicheren Untergrund schaffen
Das Wohlbefinden beginnt bei den Füßen: Anders als außerhalb des Hauses ziehen die Menschen zu Hause meistens bequeme Schuhe oder Socken an oder bleiben sogar barfuß. Es macht einen großen Unterschied zu allen Orten außerhalb der eigenen Wohnung aus. Mit den Füßen spürt man das heimische Gefühl, also ist der Boden ein enorm wichtiger Bestandteil, um mehr Wohnlichkeit zu erschaffen. Ist der Bodenbelag alt, beschädigt oder gefällt dem Menschen nicht, sollte er ausgewechselt werden. Kompetente Beratung und passendes Material ist hier sehr wichtig. Einige Unternehmen wie Bodengestaltung Markus nehmen auch eine Beratung vor Ort vor.

  • Der Boden soll warm und angenehm sein.
  • Teppichböden schaffen ein besonders wohliges Gefühl, sind aber schwerer zu reinigen.
  • Böden müssen unbedingt sauber und frei von Flecken sein, verschmutzte suggerieren dem Menschen unterbewusst ein Gefühl von „draußen“.
  • Der Boden sollte zu der Einrichtung passen.

3. Persönlichkeitswert einbringen
Nur eine liebevoll und persönlich gestaltete Wohnung wird auch als die sichere Höhle wahrgenommen. Wenn man nach einem langen Tag nach Hause kommt, sollte man von Geborgenheit umgeben sein, aber auch von der Liebe. Ob es die Liebe zu der eigenen Familie ist, zu bestimmten Büchern, Tieren oder einem Hobby: Die Gestaltung der Einrichtung kennt keine Einschränkungen. Vielleicht bringen Fotos der geliebten Menschen, ein motivierendes Wandtattoo oder ein neuer farblicher Akzent frischen Wind in die vier Wände? Auch selbst gestaltete Wände oder Möbel sind sehr persönlich, denn die Menschen schätzen meistens die Dinge mehr, die sie selbst geschaffen haben.

4. Mängel beseitigen
So gut wie jeder Mensch hat etwas in der Wohnung, worüber er sich ärgert. Der Wasserhahn tropft, im Abstellraum hat sich Schimmel eingeschlichen, das Küchenfenster schließt nicht vernünftig oder der Abfluss ist regelmäßig verstopft. Solche kleinere oder größere Mängel machen den Wohnraum ungemütlich, verleihen dem Menschen das Gefühl, in einer unvollendeten Wohnung zu leben und verhindern das Aufbauen einer Beziehung zu den eigenen vier Wänden. Der Mensch sollte sich nicht über sein Haus ärgern, er sollte sich täglich drauf freuen.

5. Entsorgen
Das, was sich die meisten Menschen nicht trauen, ist das Wegschaffen unnötiger Gegenstände aus dem Haus. Gegenstände, die teilweise groß und sperrig sein können, die nur einstauben oder viel Platz wegnehmen, oder auch viele kleinere Gegenstände, die die Wohnung „voll“ aussehen lassen? Ab ins Auto damit, ohne Rücksicht auf Verluste. Mit dem Befreien von Müll im Haus befreit man sich auch von der lästigen Vergangenheit, schafft mehr Licht und bekommt Raum für Neues.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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