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Früh übt sich – Damit Angst vorm Zahnarzt gar nicht erst aufkommt

2021-03-23-Zahnarzt
Quelle: Prostock-studio / Adobe Stock

Neben der Furcht vor Spitzen gehört die Angst vorm Zahnarzt zu den häufigsten Problemen, denen sich Mediziner und Patienten stellen müssen. Symptome und Ausprägung einer sogenannten Dentophobie sind vielfältig; ihre Ursache hat sie meist in schlechten Erfahrungen. Doch genau dagegen können Sie schon früh etwas unternehmen

Mit der Furcht in bester Gesellschaft

Wie weit die Angst vorm Zahnarzt verbreitet ist, belegen wiederkehrende Umfragen. Dabei gibt über die Hälfte der Teilnehmer*innen an, niemals Furcht vor einem Praxis-Besuch zu haben. Jede/-r vierte Befragte verspürt das dumpfe Gefühl nur, wenn ein größerer Eingriff bevorsteht. Aber ganze 19 Prozent sind IMMER ängstlich, wenn sie zum Zahnarzt gehen.

Die Suche nach den Ursachen der Zahnarzt-Angst liefert ein ähnlich verblüffendes Ergebnis. Fast alle Personen, die sich vor einem Besuch beim Dentisten fürchten, führen das auf ein schlechtes Erlebnis in Kindheitstagen zurück. Daran knüpft sich aber nicht etwa die Erinnerung an besondere Schmerzen – sondern das Gefühl des Ausgeliefertseins.

Befindlichkeiten ernst nehmen

Was seltsam klingt, findet eine recht einfache und einleuchtende Erklärung. Der Mund jedes Menschen gehört zu seinen intimsten Orten. Eine fremde Person mit unbekannten Werkzeugen darin arbeiten zu lassen und dabei auch noch in seltsamer Pose verharren zu müssen, erfordert ein gehöriges Maß an Offenheit – sowohl im eigentlichen wie im übertragenen Sinne.

Genau an diesem Punkt setzt die verantwortungsvolle zahnmedizinische Betreuung von Kindern an. Egal, wie groß die Beschwerden der kleinen Patient*innen bereits sind: Im ersten Schritt müssen sie dem Fachpersonal vertrauen und bereit sein, sich auf eine Kontrolle oder gar Behandlung einzulassen.

Vorsichtig Vorfühlen

Ob ein Zahnarzt diesen Teil seines “Handwerks” genauso gut beherrscht wie alles andere, erkennen Eltern bereits bei eigenen Praxis-Besuchen. Wirbt eine Einrichtung wie dieser Zahnarzt aus Berlin Reinickendorf mit umfassenden kinderspezifischen Leistungen, sollte sie ihrem Angebot in allen Belangen Rechnung tragen.

Das heißt nicht, dass Warte- und Behandlungsräume bunt gestrichen sein müssen oder ein breites Spielzeug-Sortiment vorrätig haben sollen. Viel wichtiger ist, dass das gesamte Team den Eltern vermittelt, wie gut kleine Patient*innen in genau dieser Zahnarzt-Praxis aufgehoben sind. Geduld und gleichbleibende Freundlichkeit bei (wiederholten) Nachfragen sind hierbei das A und O.

Eigene Erfahrungen sammeln lassen

Noch besser ist es natürlich, wenn die Kinder selbst in die Praxis kommen – und zwar schon lange bevor sie Beschwerden entwickeln. Ein minimales Einstiegsalter gibt es nicht, denn die Gesundheitssorge für den Mundraum beginnt mit dem Durchbruch des ersten Zähnchens. Je früher die regelmäßigen Kontrollen beginnen, desto selbstverständlicher werden die Besuche beim Zahnarzt.

Der erste Aufenthalt in der Einrichtung ist meist spielerisch geprägt. Neben den Räumen dürfen Kinder die Instrumente besichtigen, die Funktionen des Zahnarztstuhls ausprobieren und alles fragen, was sie zum Thema bewegt. Sind sie dafür noch zu klein, nehmen sie auf dem Schoß eines Elternteils Platz und erkunden ihren künftigen Zahnarzt von dort aus mit neugierigen Blicken.

Positive Verstärkung als beste Angst-Prophylaxe

Nur in Ausnahmefällen kommt es bereits beim Antritts-Besuch zur Behandlung. Wobei es sich natürlich lohnt, das Wort zu differenzieren – denn auch der Blick in den Mundraum, das Bespiegeln der Zahnrückseiten oder das Vorführen der richtigen Putztechnik ist Teil der Dentalsorge.

Beschränkt sich der “Eingriff” beim ersten Aufenthalt auf schmerzfreie und/oder vorbeugende Maßnahmen, dürften Kinder kaum schlechte Erfahrungen sammeln. Im Gegenteil: Ein interessant gestalteter Besuch und ein entspannter Umgang geben den Kleinen gar keinen Anlass, Angst vorm Zahnarzt zu entwickeln.

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