Der Aufwärtstrend der deutschen Fitnessbranche ist ungebrochen. Wie schon in den vergangenen Jahren konnten Anbieter von Fitnessgeräten, Sportnahrungshersteller und Fitnessclubbetreiber ihre Umsätze deutlich erhöhen.

Mitgliederzahlen steigen stark an

Foto: ARKM

Foto: ARKM

Wirft man einen Blick auf die Eckdaten der deutschen Fitness-Wirtschaft, erkennt man die großen Wachstumspotenziale. Die Zahl der Trainierenden stieg innerhalb eines Jahres um 6,1 Prozent an. Das sind 8,55 Millionen Menschen. Den größten Anteil verbuchen dabei mit 4,85 Millionen (53,5 Prozent) die Einzelbetriebe. Der Marktanteil der Ketten belief sich im vergangenen Jahr auf 41,2 Prozent (3,74 Millionen).

Umsätze in der Fitnessbranche steigen

Im abgelaufenen Geschäftsjahr generierte die gesamte Branche einen Umsatz von 4,7 Mrd. Euro. Der Umsatz eines durchschnittlichen Kettenbetriebs lag dabei etwa bei 950.000 Euro. Bei Einzelbetrieben waren es etwa 606.000 Euro. Der Umsatz von Special-Interest-Fitness-Anlagen belief sich durchschnittlich auf 180.000 Euro. Unabhängig von der Art des Fitnessbetriebs verzeichneten die Anlagen einen durchschnittlichen Umsatz von 518 Euro pro Jahr. Weitere Umsätze erzielten die Anlagen über Zusatzeinkünfte. Der Anteil lag hier je nach Betriebsart zwischen 8 und 13 Euro.

Nahrungspräparate für den Sport nach wie vor erfolgreich

Neben den Sportanlagen floriert auch der Handel mit trainingsunterstützenden Nahrungspräparaten. Besonders beliebt sind Proteinpulver. Sie dienen dazu, in kurzer Zeit möglichst schnell und gesund zuzunehmen. Das zugenommene Gewicht dient anschließend als Grundlage für den weiteren Muskelaufbau. Eine große Auswahl an Proteinpulvern findet man z. B. bei BodyLab24.

Wie nimmt man Protein eigentlich ein?

Bei der Einnahme von Protein gibt es verschiedene Möglichkeiten. Es gibt hier nicht nur das weit verbreitete Proteinpulver, sondern auch noch Proteinshots und Proteinriegel. Trotz aller Vielfalt ist das Pulver aber am beliebtesten. Die Einnahme ist dabei ganz einfach. Man rührt drei Löffel in 300 – 500 ml Milch ein. Danach trinkt man das Ganze. Wie viel Milch und Pulver man verwendet, ist immer auch vom Hersteller, der Nährstoffkonzentration und dem individuellen Trainingsplan abhängig.

In der Regel nimmt man den Shake dann bis zu dreimal am Tag ein. Viele Sportler trinken ihn z. B. während der Mahlzeiten, andere als Zwischenmahlzeit, andere während der Trainingseinheiten oder vor dem Schlafen. Die Menge des Pulvers, das man zu sich nehmen muss, variiert hierbei in Abhängigkeit von der Trainingsintensität. Wenn man härter trainiert, muss man mehr Pulver nehmen. Als Richtwert geben Sportmediziner 1 – 2 g Pulver je kg Körpergewicht an.

ANZEIGE:

Veröffentlicht von:

Sven Oliver Rüsche
Sven Oliver Rüsche
Sven Oliver Rüsche ist Gründer der Mittelstand-Nachrichten und schreibt über Wirtschaftsverbände, Macher im Mittelstand, Produkte + Dienstleistungen, Digitale Wirtschaft und Familienunternehmer. Er ist als Journalist Mitglied im DPV Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V. / Mitgliedsnummer: DE-537932-001 / Int. Press-Card: 613159-537932-002. Er ist unter [email protected] in der Redaktion erreichbar.
Veröffentlicht am: