Lernen im digitalen Zeitalter
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Lernen im digitalen Zeitalter

Kommunikation ist wichtig wie nie. Firmen agieren weltweit und so gehören Fremdsprachen zu den wichtigsten Skills in der heutigen Zeit. Wie erlernt man heutzutage eine Sprache oder andere wichtige Fähigkeiten für den modernen Beruf effektiv? Mittels traditioneller Vokabeln und Heften? Oder bieten uns Smartphones, Tablets und Computer doch bessere Alternativen?

Altbewährt gleich altbacken?

E-Learning ist eine Alternative zu den herkömmlichen Lernmethoden.
Foto: Bild von silviarita auf Pixabay

Wir kennen es noch aus der Schulzeit. Seitenweise schreiben, Karteikarten anlegen, Hefteinträge gestalten und sonstige Lerntricks, die wir uns im Laufe der Zeit aneigneten. Und klar: Unsere Sinne anzusprechen hilft beim Lernen. Praktische Fähigkeiten sind schwer über reine Theorie zu erlernen. Daher nutzten wir Strategien wie gegenseitiges Abfragen oder Lernspiele, denn desto mehr wir mit dem Erlernten verknüpfen können, desto besser behalten wir es im Gedächtnis. Gerade bei neuen Sprachen müssen wir Tausende von Vokabeln lernen. So wartet ein gigantischer Berg von Arbeit auf dem Schreibtisch. Ein Berg dem vor allem Berufstätige ungern in ihrer wenigen Freizeit begegnen wollen. Vokabeln und Texte aus Fachbüchern und Lexika abzuschreiben frisst vor allem eines: Zeit.

Die neuen Lerntechnologien: E-Learning unter der Lupe

Digitale Medien ermöglichen uns mit erhöhter Effizienz und enormer Zeitersparnis zu lernen. Klar, wir könnten Tausende von Dateien auf unseren Smartphones speichern. Internet und diverse Applikationen ermöglichen uns Zugriff auf endloses Wissen. Doch birgt diese Freiheit die Gefahr der Ablenkung. Wie wir lernen müssen, unsere Karteikarten zu organisieren und Hefteinträge übersichtlich zu gestalten, müssen wir auch lernen, wie wir im digitalen Zeitalter mit modernen Lernmitteln umgehen. Applikationen für iOS und andere Betriebssysteme wie Babbel können die Art, wie man eine Fremdsprache studiert, effizienter machen. Doch Pop-ups, lustige Videos, Memes und Social Media stellen einen enormen Magneten für Aufmerksamkeit dar. Also muss man anstelle eines aufgeräumten Schreibtisches eine fokussierte Lernumgebung auf dem Tablet, im Smartphone oder Computer schaffen.

Fremdsprache auf dem Smartphone studieren

Wichtig ist immer noch der Wortschatz. Er ist das Fundament. Wenn man nicht dutzende Karteikarten mit sich herumschleppen will, bietet sich hierfür natürlich das Smartphone an. Mithilfe einer App kann man hier sämtliche Wörter der neuen Sprache bei sich tragen ohne irgendwas schleppen zu müssen. Zu viel auf einmal ist natürlich auch nicht förderlich, aber man kann sich den Lernstoff portionieren. Grammatikregeln gibt es viele, doch mit der richtigen Übersicht und Strategie sind sie auf jeden Fall zu bewältigen. Lesen, schreiben, hören und sprechen sind die vier Säulen der Sprachen. Wiederholen ist das Stichwort, denn nur dadurch bleibt der erwünschte Inhalt im Kopf.

Analog oder digital?

Aber was ist besser? Schwer zu sagen. Am besten lernen wir, wenn alle Sinne angesprochen werden. Digitale und analoge Lernformen können kombiniert werden. Empfehlenswert ist beides in ausgeglichenem Maße zu nutzen. Die klassischen Methoden werden nicht verschwinden, dafür an mangelhafter Stelle durch digitale Alternativen ersetzt. Jeder Mensch hat seine eigenen Stärken und Schwächen, auch beim Erlernen von neuen Dingen. Gerade die jüngeren Generationen sind stark an der digitalen Front vertreten. Sie werden mit E-Learning mehr anfangen können, als unsere älteren Mitmenschen.

Weiterbildung ist von großer Bedeutung und jeder, der ein Interesse daran hat sein Skillset zu erweitern, um beispielsweise im Beruf weiterzukommen, sollte beide Methoden also auch das E-Learning, versuchen. Für den Anfang ist es auf jeden Fall hilfreich sich eine Lernapp zu finden und sich nebenbei Notizen zu machen.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de
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