Das Putzen und Reinigen von Räumen ist bestimmt nicht immer die schönste aber eben eine sehr wichtige und vor allem sinnvolle Arbeit. Die dafür notwendigen Arbeiten fallen selbstverständlich im privaten aber auch meist in einem viel größeren Umfang auch im geschäftlichen Bereich an. Denn gerade im geschäftlichen ist in der Reinigung der unterschiedlichen Bereiche auf vieles zu achten. Je nachdem, ob es sich um reine Büroräume handelt, ob Küchen, Sanitäranlagen vorhanden sind oder ob es einen Produktionsbereich gibt. Manchmal sind auch viele und großzügige Glasflächen vorhanden. Überall kann und wird dann Verschiedenes zu berücksichtigen sein. Meistens werden dann für diese Reinigungsarbeiten entsprechende Fachkräfte oder auch Reinigungsfirmen beauftragt. Denn diese sollten genau wissen, was man alles zu berücksichtigen hat und mit welchen Hilfsmitteln man am besten und gründlichsten reinigen kann.

Quelle: pixabay.com/Michal Jarmoluk

Die richtige Reinigung von Arbeitsräumen – gerade in Bereichen in denen noch zusätzlich viele Menschen zusammenkommen – ist eine wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe. Denn auch hier geht es sicherlich in erster Linie um Sauberkeit und dadurch auch um ein gutes und positives Image der Firma. Zusätzlich und auch nicht zu verachten ist aber, dass Mikroorganismen sicher entfernt werden, damit das Wohlbefinden und die Gesundheit der Menschen erhalten und verbessert werden können.

Grundsätzlich soll also Folgendes bei dieser Arbeit passieren:

  • Reinigung (entfernen von Schmutz, verbessern des Aussehens)
  • Pflege (das Verzögern der Wiederverschmutzung, der Materialschutz, das Erhalten der Funktionsfähigkeit)
  • Desinfizieren (das Hemmen und auch Abtöten von Mikroorganismen)

Dabei fallen verschiedene Reinigungsarten an. Am häufigsten kommen wohl Folgende vor:

Die Unterhaltsreinigung

Darunter versteht man eine regelmäßige Reinigung. Diese kann täglich, wöchentlich aber auch in anderen festgelegten Abständen erfolgen. Hier werden in Schulklassen zum Beispiel herumliegende Gegenstände beseitigt oder geordnet. Abfall wird entsorgt und die Behälter gereinigt. Auch werden bei diesem Beispiel Möbel (Regale, Tische, Stühle, Fensterbänke, Bilder, Tafel) gesäubert. Darunter fallen auch des Weiteren Lampen oder andere Beleuchtungskörper, teilweise auch die technische Ausstattung, Fenster in regelmäßigen Abständen und die Reinigung der Fußböden.

Die Sichtreinigung

Diese erfolgt meist zusätzlich zur Unterhaltsreinigung. Hierbei werden sichtbare Verunreinigungen nach Bedarf entfernt. Hier werden beispielsweise in Klassen oder Gängen auch herumliegende Gegenstände beseitigt oder geordnet. Sichtbarer Schmutz (Staub, Sand, Flecken, Fingerabdrücke usw.) werden entfernt. Auch können Stühle wieder korrekt platziert werden.

Grundreinigung

Hier handelt es sich dabei um die sehr gründliche Reinigung und Pflege von Räumen und Einrichtungsgegenständen in größeren Zeitabständen. Auch hier soll das Beispiel einer Schulkasse dienen. Zur Grundreinigung kann das Abnehmen von Vorhängen gehören. Dann können die beweglichen Gegenstände aus dem Raum entfernt und gereinigt werden. Zu säubern wären Decken, Lampen und Wände und auch die nicht transportablen Gegenstände. Des Weiteren gehören Fenster, Heizkörper, Schränke, die technische Ausstattung und auch Türen dazu. Ebenso sind der Boden und die Fußleisten zu berücksichtigen. Danach sollten die beweglichen Einrichtungsgegenstände wieder korrekt eingeräumt werden.

Für jede Schmutzart die richtigen Reinigungsmittel und Hilfsmittel wählen

Je nachdem um was für Schmutz es sich handelt, müssen dann natürlich auch die richtigen Hilfsmittel für die korrekte Entfernung gewählt werden. Auch hier kann man für die Schmutzarten eine Unterteilung machen:

Lose aufliegender Schmutz kann aus Grobschmutz (Laub, Papierreste, Sand oder Speisereste) oder Feinstaub (Haare, Schuppen, Staub, Sand) bestehen. Fest haftender Schmutz kann wasserlöslich (beispielsweise Getränkeflecken) oder wasserunlöslich (Harz, Klebstoff, Wachs, Farbreste, Kaugummi, Fett) sein.

Für die korrekte Reinigung sind jetzt verschiedene Faktoren wichtig. Als einfachstes Mittel für die Reinigung wird ein Eimer mit Wasser benötigt. Je nachdem um welche Verschmutzung es sich handelt, wird man besser mit heißem Wasser (Fett) oder mit kaltem Wasser (Eiweißverschmutzungen) zurechtkommen. Dazu kommen die richtigen und professionellen Reinigungsmittel und Reinigungsgeräte. Nicht zuletzt ist auch die Wahl eines hochwertigen und geeigneten Lappens mit von Bedeutung für ein vorzeigbares Reinigungsergebnis.

Reinigungstücher aller Art

So kommen bei seriös arbeitenden Reinigungsunternehmen diverse verschiedene Reinigungstücher zum Einsatz. Diese werden in unterschiedlichen Ausführungen angeboten. Zu erhalten sind gewebte und gewirkte Tücher aus Baumwolle oder Synthetik. Diese können meist bei Temperaturen von 40 bis 90 Grad Celsius gewaschen werden.

Für die Raumpflege können folgende Tücher genutzt werden:

  • Vliestücher
    Hier handelt es sich um Mehrwegtücher. Sie sind sehr saugfähig und wenn sie gut auswringbar sind, eignen sie sich sehr gut zum Feuchtwischen. Wenn man hier das Reinigungsmittel genau dosiert, kann man sich sogar das Nachtrocknen sparen. Wenn es sich zum Einwegtücher handelt, werden diese nach dem Gebrauch entsorgt.
  • Fensterleder
    Diese sind am besten zum Reinigen von glatten Oberflächen geeignet. Zum Beispiel lassen sich damit sehr gut Fenster, Hochglanzflächen, Spiegel, Kacheln und Armaturen bearbeiten. Ein Fensterleder sollte nach dem Auswaschen wieder in Form gebracht werden. Das Trocknen dieser Tücher sollte nicht auf einem Heizkörper geschehen. Auch sollten sie nicht direkter Sonnenstrahlung ausgesetzt sein.
  • Schwammtücher
    Bei Schwammtüchern handelt es sich meist um dünne und flache Schwämme, die oft eine waffelartige Struktur besitzen. Diese werden zur Reinigung von wasserbeständigen Oberflächen benutzt und sind sehr saugstark und fusselfrei.
  • Mikrofasertücher
    Diese bestehen aus sehr feinen synthetischen Fasern (Polyamid/Polyester). Mikrofaser hat eine große Reinigungswirkung. Sie lösen und binden gleichzeitig Staub und Fett auch ohne zusätzliche Reinigungsmittel. Diese Tücher werden nicht sehr nass, sondern eher sehr gut ausgewrungen verwendet. Je nachdem um was es sich für eine Verschmutzung handelt, kann man verschiedene Ausführungen in Stärke und Struktur der Tücher bekommen. Für stark haftenden Schmutz wird man dann gröbere, raue Mikrofasertücher mit mehr Aufnahmevermögen wählen. Die feineren Tücher nimmt man dann für empfindlichere Flächen wie Spiegel, Armaturen oder Glas.

Wie ein gutes Reinigungsmittel sein sollte

Ein gutes Reinigungsmittel sollte einfach und praktisch zu dosieren sein. Auch sollten möglichst keine Gefahrenstoffe enthalten sein. Natürlich sollte das Mittel der Verschmutzung und dem Material angemessen sein. Bei den Reinigungsmitteln kann man zwischen mechanisch wirkenden und chemisch wirkenden Mitteln unterscheiden.

Bei den mechanisch wirkenden Mitteln wird die Verschmutzung durch die mechanische Bearbeitung abgerieben. Hier können eventuell Kratzer entstehen und die Oberfläche kann aufgeraut werden.

Mit den chemisch wirkenden Mitteln wird der Schmutz abgelöst. Die Oberfläche wird nicht aufgeraut. Wichtig sind hier die Wahl des richtigen Mittels und die korrekte Dosierung. So kann der ph-Wert des Mittels entscheidend für die Verträglichkeit der Oberfläche sein. Hier ist ganz klar ein gewisses Know-How der Reinigungskraft gefragt, andernfalls droht in so manchem Fall eine irreparable Beschädigung.

Veröffentlicht von:

Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou ist Mitglied in der MiNa-Redaktion und schreibt über Wirtschaftsverbände, Macher im Mittelstand, Produkte + Dienstleistungen, Digitale Wirtschaft und Familienunternehmer.
Mail: redaktion@mittelstand-nachrichten.de

Ihr Kommentar zum Thema

Veröffentlicht am: