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Die Frauenquote kommt – der Wettbewerb um die besten Frauen beginnt jetzt

In zukunftsorientierten Unternehmen sind weibliche Fach- und Führungskräfte gefragt. Mit der Einführung von Frauenquoten wird der Wettbewerb um die besten Mitarbeiterinnen noch zunehmen. Wie mittelständische Betriebe weibliche Fach- und Führungskräfte für sich gewinnen und dauerhaft halten können, vermittelt das Hamburger Beratungsunternehmen Leitfaktor.

Fähige und engagierte Mitarbeiter – das ist es, was deutsche Arbeitgeber dringend brauchen. Fast eine Million Stellen in deutschen Unternehmen sind derzeit unbesetzt, weil es an geeigneten Bewerbern fehlt. Der Lösungsansatz liegt nahe: In Deutschland gibt es quer durch alle Branchen und Berufe hervorragend ausgebildete Frauen, mit denen diese Stellen besetzt werden könnten. Doch viele weibliche Fachkräfte haben sich entweder ganz aus dem Berufsleben zurückgezogen oder begnügen sich mit der Rolle als Dazuverdienerin – mit Jobs, die weit unter ihrer Qualifikation liegen. Die Folge: Unternehmen finden die dringend benötigten weiblichen Fachkräfte nicht.

Nach „Ja“ im Bundesrat Einführung der Frauenquote wahrscheinlich

Hier besteht Handlungsbedarf, den die Politik längst erkannt hat. Der Vorstoß zur Einführung einer festen Geschlechterquote in den Aufsichts- und Verwaltungsräten von Dax-Unternehmen war im Bundesrat erfolgreich.
Die Quote betrifft zwar nur Dax-Unternehmen direkt, doch kleinere Firmen werden plötzlich merken, dass qualifizierte Frauen auf dem Arbeitsmarkt knapper werden. Sie zu gewinnen und zu halten bringt jedem Unternehmen wirtschaftliche Vorteile.

Teams aus Männern und Frauen arbeiten besonders erfolgreich

„Die Quote hat nichts mit Gutmenschentum oder lila Latzhosen zu tun“, weiß Isabel Cabanis, Coach und Inhaberin des Beratungsunternehmens Leitfaktor aus Hamburg. „Viele Studien zeigen deutlich: Heterogene Teams sind ein entscheidender Erfolgsfaktor, der sich in Innovationskraft, Umsatz und Gewinn bezahlt macht.“ Aus ihrer Sicht können Firmen stark profitieren, wenn sie weibliche Mitarbeiter fördern.

Deutsche Wirtschaft im Dilemma: wachsende Ansprüche, weniger Fachkräfte

Unabhängig von Quotenregelungen sind diejenigen Unternehmen am besten für die Zukunft aufgestellt, die männliche und weibliche Fachkräfte für sich gewinnen und halten können. „In Deutschland nimmt die Zahl der hochqualifizierten Arbeitnehmer stetig ab – das ist unter anderem die Folge der demografischen Entwicklung hin zur umgedrehten Bevölkerungspyramide sowie der hohen Ansprüche im Berufsalltag“, erläutert Jeanne Cabanis, Fachfrau für Marketing und Management bei Leitfaktor. Unternehmen stehen so stark unter Druck wie nie zuvor. Sie müssen flexibel auf globalisierte Märkte reagieren – eine echte Herausforderung für die Unternehmensführung und für die Mitarbeiter.
„Das gilt in immer stärkerem Maß auch für mittelständische Firmen“, ergänzt Isabel Cabanis.

Die erfahrene Beraterin und Trainerin für Führungskräfte vermittelt Unternehmen, wie sie qualifizierte Frauen gewinnen und das Leistungspotential, das diese mitbringen, voll ausschöpfen können. „Mit einer Reihe von Instrumenten und Methoden aus der Unternehmenskultur-,
Team- und Führungskräfte-Entwicklung unterstützen wir Unternehmen darin, das weibliche Potenzial besser einzuschätzen und gezielt zu fördern“, schildert die Expertin.

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