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Deutsche Bank leidet unter Glücksspiel-Geschäften

Frankfurt (ots) – Nachhaltige Anleger verkaufen Aktien wegen des Kasino-Engagements in Las Vegas / Größtes deutsches Geldhaus aus Branchen-Indizes verbannt

Die Deutsche Bank hat Probleme wegen Glücksspiel-Geschäften. Das Institut verstößt gegen Regularien von nachhaltigen Fonds und Indizes, weil es in einen der größten Baukomplexe der amerikanischen Zocker-Metropole Las Vegas investiert hat. Wie Recherchen des Anlegermagazins ‚Börse Online‘ (Ausgabe 06/2011, EVT 3. Februar) ergaben, flog die Aktie deshalb vergangene Woche aus sieben Subindizes der Dow Jones Sustainability Indices, der weltweit wichtigsten Familie nachhaltiger Börsenbarometer.

Zudem hat eine Reihe von Fonds die Papiere unter ausdrücklichem Hinweis auf das Glücksspiel-Engagement verkauft. Konkret geht es um die Meag, eine Tochtergesell-schaft des Rückversicherers Munich Re, außerdem um die DZ-Privatbank und SEB Asset Management.

Wie Medien berichten, hat die Deutsche Bank vier Milliarden Dollar in das Kasino-Hotel mit Namen Cosmopolitan gesteckt. Nachdem der ursprüngliche Betreiber insolvent geworden sei, habe das Institut das Projekt im Alleingang vollendet. Die Einweihung sei im Dezember erfolgt. Ein Sprecher der Deutschen Bank betonte, sein Haus sei bei Cosmopolitan lediglich Finanzinvestor und kein Betreiber.

Orginal-Meldung: http://www.presseportal.de/pm/67525/1759102/boerse_online_g_j_wirtschaftsmedien/api

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