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Der Segen der Digitalisierung in Zeiten der Pandemie

Im Lauf der Menschheitsgeschichte gab es immer wieder schreckliche Seuchen. Die Pest, Spanische Grippe und Cholera rafften die Menschen zu Tausenden dahin. Viele Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie, so wie wir sie heute kennen, wandten bereits die Menschen vor mehreren Hundert Jahren an. Dazu gehörte zum Beispiel die Quarantäne. Ganze Städte wurden isoliert, es gab Kontaktverbote, Zählungen von Kranken und Verstorbenen, Schutzkleidung und Meldepapiere. Im Jahr 1374 war zum Beispiel die italienische Stadt Reggio nell’Emilia komplett abgeschirmt. Im 14. Jahrhundert raffte die Pest über 20 Millionen Menschen und somit etwa ein Drittel der europäischen Bevölkerung dahin. Schon damals kannte und fürchtete man das Ansteckungsrisiko. Die Ärzte trugen schnabelartige Gesichtsmasken, lange Lederkleidung und Handschuhe. Wusste man sich nicht mehr anders zu helfen, dann brannte man ganze Dörfer und Städte ab. Im Jahr 1400 gab es in Deutschland das erste Seuchengesetz. Kranke kamen in Isolierstationen. Phasenweise schloss man Märkte und Kirchen. Im 19. Jahrhundert wütete in Hamburg die Cholera, so dass Verkehr und Handel zum Erliegen kamen. Auch die Schulen waren geschlossen. Ähnlich verhielt man sich beim Ausbruch der Spanischen Grippe um 1918. Theater, Kinos und Schulen waren zeitweise dicht. In Deutschland kostete die Seuche rund 300 000 Menschen das Leben.

Mehr als 100 Jahre später befinden wir uns nun wieder in einer ähnlichen Situation. Wieder wissen sich die Regierenden nicht anders zu helfen, als den Lockdown auszurufen und das öffentliche Leben massiv herunterzufahren. Bei einer Pandemie sind diese Maßnahmen sicherlich auch angebracht. Im Gegensatz zu früher verfügen wir aber über ein mittlerweile besseres Gesundheitssystem. Die Pest hat schon gegen Ende des 19. Jahrhunderts durch die Einführung des Antibiotikas ihren Schrecken verloren. Ein weiterer Vorteil heutiger Tage ist die weitaus bessere Informationstechnologie und Automatisierung mit der damit verbundenen Kontrollmöglichkeit. Es gibt die Corona-App der Bundesregierung, die den Nutzer warnt, wenn er mit einer infizierten Person in Kontakt kam. Eine innovative Technik, wie wir sie von den Drehkreuzen und Schranken von Bebarmatic her kennen, erleichtert die Organisation und Überwachung ein- und ausgehender Personen beziehungsweise ein- und ausfahrender Fahrzeuge erheblich. Eine solche Technologie leistet gerade in der heutigen, sehr heiklen Zeit unverzichtbare Dienste. Mit den Schranken und Drehkreuzen lassen sich nicht nur Parkhäuser ausstatten, sondern eine effektive Einlasskontrolle ist inzwischen in vielen weiteren Bereichen enorm wichtig. Aufgrund der ergriffenen Maßnahmen zur Pandemie-Eindämmung gibt es strenge Einlassbestimmungen für Veranstaltungen, Freizeitparks und Schwimmbäder. Die innovative Technik hilft dabei, den Überblick zu behalten und die erforderlichen Beschränkungen exakt einzuhalten. Viele Unternehmen mit regem Publikumsverkehr nutzen die Chance, um ihren Eingangsbereich mit Drehkreuzen, Schranken und anderen elektronischen Systemen nachzurüsten. Die Pandemie birgt somit auch die Chance, die Digitalisierung weiter voranzutreiben. Während der Pandemie setzt ein Wandel ein, von dem die Wirtschaft letztendlich profitiert. Viele Firmen sehen sich durch die Corona-Krise zur Um- und Nachrüstung gezwungen. Die Installation innovativer Systeme zahlt sich letztendlich mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in Zukunft aus, zumal niemand mit Sicherheit weiß, wie sich die Lage noch entwickelt, ob eine zweite, dritte oder gar vierte Welle folgt oder bald schon ein ganz neuer Virus die Welt in Atem hält.

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